ÖAKR Bilanz 2001 - Österreichs Kunststoffrohrhersteller als Vorbild in Europa

Wien (OTS) - 602 Tonnen Rohrreste bzw. Formstücke aus Kunststoffen wurden im Jahr 2001 vom ÖAKR (Österreichischer Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling) gesammelt und stofflich verwertet.

Kunststoffrecycling ist jetzt auch europaweit ein Thema und die Europäische Kommission fordert z.B. im Rahmen des PVC-Grünbuches von allen Mitgliedsstaaten gezielte Verwertungsstrategien und -maßnahmen für Kunststoffprodukte. In einer freiwilligen Selbstverpflichtung (Voluntary Commitment) aller europäischen PVC-Hersteller und Verarbeiter wurde ein Zehnjahresplan für ein gemeinsames Produkt- und Abfallmanagement ausgearbeitet.

Was in Österreich seit mehr als 10 Jahren auf freiwilliger Basis und ohne öffentliche Unterstützung funktioniert, ist daher mit wenigen Ausnahmen, etwa in den Niederlanden, im übrigen Europa gerade erst im Aufbau. Die Vorbildwirkung des ÖAKR bestätigt auch Roel van"t Veer vom europäischen Kunststoffrohrverband TEPPFA, der europaweit die praktische Umsetzung des Verwertungsplanes für Kunststoffrohre koordiniert.

Seit 1990 sammelt der ÖAKR flächendeckend in ganz Österreich gebrauchte Kunststoffrohre, hauptsächlich Verarbeitungsreste, und hat seither ca. 5.000 Tonnen Kunststoffe einer Wiederverwertung zugeführt. Die Kosten für die Sammlung und Verwertung in der Höhe von rund 300.000 EURO im Jahr tragen ausschließlich die neun Mitgliedsunternehmen des ÖAKR: AGRU, Dietzel-Univolt, Geberit, Ke Kelit, Marley, Pipelife Austria, ÖAG-Kontinentale, Poloplast, Rehau.

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