Würschl: Affäre Gaugg wird Nachspiel bei der Staatsanwaltschaft haben

Machenschaften bei den Liegenschaftsangelegenheiten der Pensionsversicherungsanstalten werden aufgedeckt werden

Wien (SK) "Warum so hektisch Herr Hofrat", fragt der Kärntner SPÖ-Landesgeschäftsführer, Bundesrat Herbert Würschl in Reaktion auf die Pressaussendung von PVA-Generaldirektor Ewald Wetscherek. "Sie werden noch Gelegenheit haben, die Fragen meiner Anfrage an Minister Haupt wahrheitsgemäß und ausführlich zu beantworten, damit wir die ungeheuren Machenschaften bei den Liegenschaftsangelegenheiten der Pensionsversicherungsanstalten anschließend parlamentarisch behandeln können", so Würschl am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Sie, Herr Hofrat, haben laut einem mir vorliegenden Protokoll an der einzigartigen Postenschacher Sitzung am 14. 5. 2002 in einem Parlamentsklub in Wien teilgenommen. Bei dieser Sitzung haben Sie sich in einer Geheimabsprache gemeinsam mit ÖVP- und FPÖ-Vertrauensleuten den Posten eines Generaldirektors und dem FPÖ-NRAbg. Reinhart Gaugg den Posten eines Generaldirektor Stellvertreters der Pensionsversicherungsanstalt ausgepackelt und zugeschanzt.

Diese ungeheure Vorgangsweise wird nun von der Staatsanwaltschaft untersucht werden. Die Behandlung der Liegenschaftsangelegenheiten der Pensionsversicherungsanstalten wird im Anschluss an die Beantwortung meiner Anfrage im Lichte der Öffentlichkeit erfolgen", so Würschl abschließend. (Schluss) ml/mm

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