Raschhofer: "Schüssel und Ferrero-Waldner dürfen Nuklearbericht in Sevilla nicht zustimmen"

Keine konkrete Überwachungsempfehlung der EU für AKW Temelin

Wien, 2002-06-21 (fpd) - Scharf kritisiert Daniela Raschhofer, freiheitliche Delegationsleiterin im EP, die Ergebnisse des jüngsten Berichtes der EU-Arbeitsgruppe für nukleare Sicherheit (WPNS), der auf dem EU-Gipfel in Sevilla beschlossen werden soll. "Der Bericht enthält keine dezidierte Überwachungsempfehlung seitens der EU für das Atomkraftwerk Temelin. Ich appelliere daher an Bundeskanzler Schüssel und Außenministerin Ferrero-Waldner, die Absegnung dieses Papiers in Sevilla zu verhindern. Nehmen sie die Ängste der Österreicher und eine Million Unterschriften unter das Temelin Volksbegehren ernst!" ****

Daß man sich von EU-Seite nach zahlreichen Störfällen nicht zu einer konkreten Berichtspflicht über die Sicherheitsvorkehrungen im AKW durchringen konnte, ist für Raschhofer ungeheuerlich. "Die unverbindliche Formulierung im Bericht läßt den Tschechen freie Hand, ob und wann sie die EU über durchgeführte Sicherheitsmaßnahmen in Kenntnis setzen. Hier wird auf Kosten der Sicherheit von Millionen Europäern der ‚Bock zum Gärtner‘ gemacht", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

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