Dirnberger lehnt Beitragszahlung der Arbeitnehmer zur AUVA ab

Khol irrt bei Solidaritätszahlungen der Krankenkassen

Wien (OTS) - "Die nun bekannt gewordenen Maßnahmen bei der Unfallversicherung (AUVA) zeigen, wie berechtigt die Proteste von Arbeiterkammer und ÖGB gegen die Lohnnebenkostenkampagne der Wirtschaftskammer waren. Die nun geplante Abwälzung der Beitr äge der Arbeitgeber zur Unfallversicherung auf die Arbeitnehmer bestätigt alle Befürchtungen über Belastungen für die Abeitnehmer", lehnt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) diese Vorhaben der Bundesregierung ab.

Zu den Aussagen von Klubobmann Khol, wonach es bei der Finanzierung der Krankenkassen um Solidarität der Kassen untereinander gehe, meint Dirnberger: "Da irrt Khol zum Charakter der geplanten Belastungen. Denn erstens leisten die Kassen diese Solidarit ätszahlungen seit Jahren, jetzt wehren wir uns gegen einen Raubzug, der neben einer Verdoppelung der Solidaritätszahlungen zusätzlich die Rücklagen plündert. Und damit Leistungen an die Versicherten in der Folge in Frage stellt. Denn es geht nicht um die Befindlichkeit einzelner Funktionäre oder Politiker, sondern um die Patienten, die durch die verunglückte Gesundheitspolitik zunehmend auf der Strecke bleiben. Da nutzen auch Finanztricks, wie die verstärkten Zahlungen in den Ausgleichsfonds, nichts.Denn es werden einerseits mehr Geldmittel gebraucht und die werden verweigert. Andererseits gibt es noch immer keine Maßnahmen von Sozialminister Haupt gegen unnötige Ausgaben, z. B. etwa gegen den jüngst bekanntgewordenen Skandal um überflüssige, sündteure Befunde aus Computer- und Magnetresonanztomografie oder um die überhöhten Kosten für Medikamente.

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Dirnberger
Tel. 01/58883-1706

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/AKD/OTS