Erfolg für die Verwaltungsreform: Top-Manager wechselt in den Öffentlichen Dienst

Chief Learning Officer der Deutsche Bank AG ist stv. Leiter der Präsidialsektion im Finanzministerium

Wien (OTS) - Ab 1.Seit 19. Juni 2002 ist der gebürtige Österreicher Michael Svoboda für die Neuausrichtung und Modernisierung im Bundesministerium für Finanzen zuständig. Der bislang vor allem bei BMW und bei der Deutsche Bank AG wirkende 55jährige Manager bringt erstklassige Fachkenntnisse internationalen Formats in den Bereichen General Management, Strategie- und Organisationsentwicklung, Merger & Acquisitions, sowie Human Ressources, insbesondere Personalmarketing und -entwicklung, Weiterbildung und Wissensmanagement, Managemententwicklung, Organisationskultur, Führungsstrukturen, sowie Vergütungssysteme und Personalkostenmanagement mit.

Zu seinen beruflichen Erfolgen zählen u.a. die Entwicklung und Einführung eines umfassenden MBO-Systems mit leistungsorientierter Vergütung bei der Deutsche Bank AG für mehr als 40.000 Beschäftigte weltweit, die Einführung von Total Quality Management bei der BMW AG in München sowie die Entwicklung und Implementierung einer modernen Controllingstruktur bei BMW. Er war Case Leader für die Personal- und Kulturintegration bei der Übernahme von Bankers Trust durch die Deutsche Bank, dem wohl größten und erfolgreichsten transkontinentalen M&A-Prozess in der Finanzwirtschaft des letzten Jahrzehnts. Michael Svoboda ist ebenso ein gefragter Redner auf nationalen und internationalen Fachkonferenzen in Deutschland, Grossbritannien und USA sowie Verfasser einer Reihe von Fachartikeln und Buchbeiträgen.

Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "Dieser Wechsel von einer Top-Position in der Privatwirtschaft in eine Führungsfunktion der öffentlichen Verwaltung beweist den erfolgreichen Weg der Verwaltungsreform, die Systeme durchlässiger zu gestalten und nach internationalem Vorbild den in Österreich bislang unbekannten personellen Austausch zwischen Verwaltung und Wirtschaft zu beleben."

Diese - im Fachjargon - "Change Management Qualification" soll nun ganz im Dienst des Einsatzes der Grundsätze des New Public Management im Bundesministerium für Finanzen stehen, wo Grasser sich einen grundlegenden Kulturwandel in Richtung "Human Ressources und Support" wünscht. Grasser: "Die große Herausforderung besteht vor allem bei der Personal- und Organisationsentwicklung, der damit verbundenen Einführung und Weiterentwicklung eines MBO-Konzepts und der Entwicklung und Einführung leistungsorientierter und bürgernaher Strukturen und Prozesse. Hier können und wollen wir von den wertvollen Erfahrungen in der Privatwirtschaft profitieren. Das ist für mich modellhaft ein erster Schritt einer in Zukunft größeren Durchlässigkeit von Privat und Staat in wesentlichen Führungspositionen."

Ein zusätzlicher Schwerpunkt der Tätigkeit des an der Ludwig-Maximilians-Universität München graduierten Diplom-Kaufmanns und Diplom-Soziologen Michael Svoboda wird auf einer verstärkten Kundenorientierung und Qualitätsmanagement sowie dem Controlling, vor allem im Hinblick auf die Liegenschaften und die ÖIAG-Unternehmen, liegen.

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