LH Haider unterstützt Kooperationsprojekt des Spittaler Krankenhauses

Informationsgespräch mit Krankenhausdirektion und Ärzten -Infrastruktur des Krankenhauses soll wesentlich verbessert werden -Nachbetreuung auswärts soll forciert werden

Klagenfurt (LPD) - Am Spittaler Krankenhaus soll künftig ein einzigartiges Pilotprojekt umgesetzt werden. Vorgesehen ist die Kooperation zwischen Krankenhaus, niedergelassenen Ärzten, einem Ärztehaus beim Krankenhaus sowie Pflegeeinrichtungen und darunter auch Gastronomiebetrieben, in denen ebenfalls bestimmte Formen von (Nach-)Betreuung stattfinden könnten. Landeshauptmann Jörg Haider sagte den Vertretern des Krankenhauses Spittal im Zuge eines Besuches vor Ort für ihr innovatives Kooperationsprojekt seine volle Unterstützung zu. Damit würden vor allem Patienteninteressen bestmöglich berücksichtigt. Durch verstärkte ambulante Angebote und kürzere Aufenthaltsdauer im Spital könnten die Kosten massiv gesenkt werden, so Haider.

Niedergelassene Ärzte seien vielfach hinsichtlich
ihrer Öffnungszeiten viel zu wenig serviceorientiert, kritisierte der Landeshauptmann. Im extramuralen Bereich fehlen Pflege- bzw. Betreuungsmöglichkeiten. Auch über die fehlende bzw. mangelnde Kontrolle über die richtige Verwendung des Pflegegeldes durch Fachpersonal wurde diskutiert.

Das Spittaler Krankenhaus hat große Ausbaupläne und steht vor wichtigen Investitionen, nachdem es nach jahrelangen Bemühungen gelungen ist, die angrenzenden Grundstücke zu erwerben. Direktor Hermann Samonigg, der ärztliche Leiter Primarius Dr. Günter Albrecht, weitere Ärzte und Verwaltungsmanager Günter Staber informierten Landeshauptmann Jörg Haider über die geplanten baulichen und organisatorischen Verbesserungen. Neben einem Zubau (OP-Trakt, Tiefgarage) soll insbesondere die Raumnot beseitigt und die funktionellen Abläufe durch interne Neuorganisation im Interesse der Patienten sowie des Personals optimiert werden. Mit dem neuen vorliegenden Konzept, das keine Bettenausweitung vorsieht, würde die Versorgung Oberkärntens für die nächsten 15 bis 20 Jahre auf eine gute Basis gestellt werden, so Samonigg.

Er bezifferte die Investitionen mit einer Höhe bis zu 3,6 Mio. Euro. Wie Samonigg sagte, zeichne sich das Krankenhaus durch seine hohe Flexibilität aus und gerade in Spittal sei die Partnerschaft zwischen dem Krankenhaus und den niedergelassenen Ärzten sehr gut. Das Krankenhaus betreut pro Jahr 13.000 Patienten stationär und 18.000 auf ambulante Weise.(Schluss)

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