AK fordert Umdenken in der EU-Agrarförderpolitik

Fischler-Vorstoß positiv

Wien (AK) - Positiv sieht die AK den Kurswechsel von EU Agrarkommissar Fischler, wonach EU-Agrarförderungen künftig an Umweltkriterien und nicht an die Produktion gebunden sein sollen. Was die AK schon lange gefordert hat, könnte endlich umgesetzt werden. Eine neue Agrarpolitik muss als wichtigstes Ziel die Produktion von sicheren Lebensmitteln haben. Es muss Qualität produziert werden, und die muss auch gefördert werden, sagt die AK. So wurden bis jetzt EU-weit Millionenbeträge auch für jene Agrarproduzenten gezahlt, die das Grundwasser verschmutzt und die Lebensmittelsicherheit nicht garantiert haben. Die AK fordert auch erneut eine Umschichtung von Agrarsubventionen. Statt Großbetriebe und die Produktion von Überschüssen zu fördern, muss der ländliche Raum und die Beschäftigung gefördert werden, sagt die AK. In Österreich sind mehr als die Hälfte der Bäuerinnen und Bauern auf ein zusätzliches Einkommen angewiesen. Bei einer Abwanderung von drei bis fünf Prozent jährlich ist es nur logisch, Beschäftigungsmaßnahmen aus dem Agrartopf zu fördern, meint die AK. Die AK wird darauf schauen, ob diese "Reform" auch umgesetzt wird oder ob es bloß Sonntagsreden bleiben. ****

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