Baucluster fordert angemessene Höhe der LKW-Maut

Steuerliche Entlastung von LKW mit Road-Pricing gegenrechnen

Wien (PWK451) - Im Hinblick auf die noch vor dem Sommer geplante Festlegung der Höhe der LKW-Maut fordert der Sprecher des Österreichischen Bauclusters Johannes Lahofer eine angemessene Höhe dieser Maut. "Der Baucluster unterstützt die von der Regierung vorgeschlagene Mauthöhe von 22 Cent pro Kilometer. Diese Mauthöhe ist jedoch als absolute Untergrenze anzusehen, da die Finanzierung des Infrastrukturausbaus in Österreich mit Blick auf die bevorstehende Osterweiterung und der Bewahrung des Standortvorteiles in Zukunft sichergestellt sein muss", so Lahofer.

Es sei zu bedenken, dass die geplanten steuerlichen Entlastungen von LKW (Straßenbenützungsabgabe, LKW-Steuer) im Zusammenhang mit der Einführung des Road-Pricings eine faktische Absenkung der LKW-Maut nach sich ziehen würden. Dies lasse sich nur in einer vorausschauenden Berücksichtigung bei der LKW-Maut kompensieren, was eigentlich zu einer höheren Maut als 22 Cent führen müsste. "Die Festlegung des Betrages der LKW-Maut ist eine bedeutsame und schwerwiegende Entscheidung, bei der die Verantwortlichen den Ausbau der österreichischen Infrastruktur, deren Finanzierung sowie die Auswirkungen auf die österreichische Bauwirtschaft bedenken sollten", betonte Lahofer. Ebenso dürfe die damit in Zusammenhang stehende Umsetzung des Generalverkehrsplanes nicht aus den Augen verloren werden, um aus Plänen auch konkrete Projekte werden zu lassen, so der Sprecher des Bauclusters.

Der Baucluster ist die Plattform der wichtigsten Interessensvertretungen der österreichischen Bauwirtschaft und repräsentiert 28.500 Unternehmen mit 280.000 Beschäftigten sowie einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro. (us)

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