Engel auf Pfoten: Woche der Blindenführhunde 24.6. - 30.6. 2002

Wien (OTS) - Am Montag, den 24. Juni 2002 findet mit einer Freiluftveranstaltung der Sehbehinderten- und Blindenorganisation "Engel auf Pfoten" im Rahmen des bundesweit erfolgreichen Projekts "Sehen - Verstehen" der Auftakt zur Woche der Blindenführhunde statt. In diesem Zeitraum möchte der Verein zur Förderung der Mobilität sehbehinderter und blinder Menschen wie bereits im Vorjahr verstärkt auf die Anliegen sehbehinderter und blinder Menschen sowie von Führhundhaltern aufmerksam machen.

Bei der Startveranstaltung dabei: Schülergruppen des BRG 1, Stubenbastei und des BRG 5, Reinprechtsdorferstraße, die nähere Informationen rund um den Alltag sehbehinderter und blinder Menschen erhalten. Eine Vorführung mit Blindenführhunden rundet diese Informationsveranstaltung ab.

Datum: 24.6. 2002
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: U1-Station Donauinsel, Höhe Reichsbrücke (stromabwärts)

"Wir wollen diese Woche für verstärkte Informationen über die Anliegen sehbehinderter und blinder Menschen, insbesondere von Führhundhaltern nutzen und werden konkrete Gespräche mit Vertretern verschiedener Berufsgruppen, die mit dieser Personengruppe zu tun haben, führen", so Obmann Roland Komuczky.

Die Sehbehinderten- und Blindenorganisation "Engel auf Pfoten" war Anfang des Jahres maßgeblich an der Überarbeitung der Richtlinien zur Beurteilung von Blindenführhunden beteiligt und konnte durch ihr Mitwirken und bester Kooperation mit dem Büro von Bundesminister Mag. Herbert Haupt zu Verbesserungen beitragen. Roland Komuczky wurde vom Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen als Sachverständiger (Blindenführhund-Tester) bei Blindenführhundeprüfungen in ganz Österreich zugelassen.

Weiters konnte durch Schreiben an Politiker, insbesondere an Bundesminister Mag. Herbert Haupt, erreicht werden, dass die Forderung nach der Anerkennung des Blindenführhundes als Hilfsmittel (und damit die Sicherstellung der Finanzierung dieser Tiere durch die Sozialversicherungsträger) einer neuerlichen Prüfung unterzogen wird.

"Bis wir erreicht haben, dass Blindenführhunde von den Sozialversicherungsträgern finanziert werden, möchten wir aber immer wieder Menschen bei der Finanzierung dieser so wichtigen Helfer zur Bewältigung des Alltags helfen. Jede noch so kleine Spende hilft uns bei dieser Aufgabe", appelliert Roland Komuczky. Spendenkonto:
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Ktonr. 1.133.214, BLZ 32.000. Die Organisation wird von rein ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Die Verwendung der Spendengelder erfolgt nach streng wirtschaftlichen Kriterien wofür das Spendengütesiegel der Österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder verliehen wurde.

Die Mitgliedschaft ist für sehbehinderte und blinde Menschen kostenlos. Die "Engel" bieten ein besonderes Service: sie sind rund um die Uhr erreichbar (mobil 100 924 29), um ihren Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Rückfragen & Kontakt:

Roland Komuczky,
Tel.: mobil 100 924 29
info@engelaufpfoten.at
http://www.engelaufpfoten.at

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