Malereien von Hans Bren im Bezirksmuseum Penzing

Am Sonntag oder Mittwoch besichtigen, Eintritt frei.

Wien, (OTS) Das Bezirksmuseum Penzing in Wien 14., Penzinger Straße 59, zeigt nur noch bis 30. Juni eine Sonderausstellung mit Arbeiten des Wiener Künstlers Ernst Bren (1900 - 1974). Im Laufe des langjährigen kreativen Schaffens von Ernst Bren entstanden Ölbilder, Tuschezeichnungen und Druckgrafiken. Die Schau macht interessante künstlerische Entwicklungen deutlich.

Unter den Ölgemälden aus frühen Jahren sind realistische Werke mit kräftigen Blau-/Rottönen zu finden, die späteren Malereien weisen vermehrt surrealistische Züge auf. Bei den Tuschewerken gefallen die häufig eingesetzte Punktiertechnik und der betont skurrile Charakter vieler Bildmotive. Das Bezirksmuseum ist am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Hans Bren studierte in den Jahren 1922 bis 1926 an der "Wiener Kunstgewerbeschule". Der begabte Maler orientierte sich zuerst an der "Neuen Sachlichkeit", die gegenständlichen Werke aus dieser Zeit sind meist von satten Grundfarben bestimmt. In der nachfolgenden Schaffensperiode prägen Elemente des Surrealismus die Arbeiten von Ernst Bren und er bringt wiederholt mystische Landschaften oder Dorfdarstellungen auf die Leinwand. Die Tuschezeichnungen aus den letzten Jahren bezeugen eine starke Hinwendung zu einer parodistischen Sicht der Dinge, letztlich sogar zur Karikatur. Der Künstler gehörte in seiner hauptberuflichen Laufbahn dem Beamtenstand an und ist im Jahre 1974 in Wien verstorben.

An Feiertagen sowie in den Monaten Juli und August bleiben die Schauräume geschlossen. Für die komfortable Anfahrt zum Museum stehen öffentliche Verkehrsmittel bereit: Die U-Bahn-Linie 4, die Autobus-Linie 51 A sowie die Straßenbahn-Linien 10, 58 und 60 bringen die Museumsgäste bis zur Haltestelle "Hietzing" (Kennedybrücke) und von dort ist das Penzinger Bezirksmuseum nach einem kurzem Fußweg erreichbar.

Nicht allein wegen der Malereien von Ernst Bren lohnt sich ein Besuch im Bezirksmuseum Penzing. Eine reich bestückte Sammlung beschreibt die Geschichte des 14. Bezirkes. Zusätzlich erfährt der Besucher viel Wissenswertes über einige andere Themen, wie die Entwicklung des Straßenbahn- und Eisenbahnverkehrs und das Erscheinungsbild von Gewerbebetrieben in alter Zeit. Neben den bezirkshistorischen Beständen und den "Schwerpunkt-Sammlungen" erinnert das Museum an verdiente Persönlichkeiten aus Penzing, beispielsweise Heinz Conrads oder Eduard Gurk.

Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Penzing:
http://www.wien.gv.at/ma53/museen/bm14/index.htm
(Schluss) enz

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