• 20.06.2002, 13:37:58
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Blecha warnt vor neuen Selbstbehalten

Wien (SK) Mit scharfen Worten kritisierte
Pensionistenverbandpräsident Karl Blecha die "Unfähigkeit der
Regierung", die Krankenkassen-Probleme zu bewältigen. "Die
Regierungs-Therapie 'rot raus, schwarz und blau rein' zeigt Wirkung.
Denn bluten sollen wieder einmal die Kranken, Älteren und Behinderten
durch neue Selbstbehalte", so Blecha. ****

Der Pensionistenverband hat schon vor Tagen vor Leistungskürzungen
und zusätzlichen Selbstbehalten gewarnt und Alarm geschlagen. Dass
älteren Menschen nun Zuschüsse zu Brillen, Gehstöcken und
Zahnersätzen verwehrt werden sollen, ist für Blecha ein Skandal.
Mittlerweile legen sich auch die ÖVP-nahen Gebietskrankenkassen quer.
"Ich gratuliere dem Vorarlberger Kassenobmann Wieland Reiner für sein
Engagement, zum 'bürgerlichen Ungehorsam' aufzurufen", so Blecha am
Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Blecha prangerte an, "dass ÖVP und FPÖ statt ein vernünftiges
gesundheitspolitisches Konzept zu verfolgen mit der Höhe der Gage von
FPÖ-Abgeordneten und Pensionsversicherungsvize Reinhard Gaugg
beschäftigt sind."

"Die wirksamste Therapie zur politischen, wirtschaftlichen und
sozialen Genesung Österreichs ist die Abwahl der Regierung", erklärte
der Seniorenvertreter abschließend. (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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