- 20.06.2002, 12:35:56
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Neuer Schwerpunkt Orthopädie am Krankenhaus Klosterneuburg
Onodi: Zentral-Operationssaal und Akutgeriatrie
St.Pölten (NLK) - Die Bildung eines Schwerpunktes Orthopädie am
Krankenhaus Klosterneuburg macht die zusätzliche Schaffung eines
Zentral-Operationssaales nötig. Derzeit werden 2.461 Operationen
jährlich durchgeführt, für die Zukunft sind zwischen 700 und 800
orthopädische Eingriffe geplant. "Die bestehende OP-Einheit ist
bereits 30 Jahre alt. Daher ist eine Standardanpassung aus
medizinischer, wirtschaftlicher und hygienischer Sicht absolut
erforderlich. Gleichzeitig werden Bereiche für die orthopädischen
Eingriffe geschaffen", erläuterte heute, Donnerstag,
Niederösterreichs Gesundheitsreferentin,
Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi, die Umbaumaßnahmen.
Die Kosten liegen bei 57,8 Millionen Euro. Gemeinsam mit der
Umgestaltung der Operationsbereiche wird auch das Projekt
"Akutgeriatrie/Remobilisation" umgesetzt. 25 Betten innerhalb der
Internen Abteilung dienen dann dazu, ältere Menschen auf ihre
Rückkehr nach einer Operation in den Alltag vorzubereiten. Hier
belaufen sich die Kosten auf 11,7 Millionen Euro.
Ein Projekt, das Onodi sehr am Herzen liegt: "So werden die
älteren Patienten mit Übungsbad, Übungsküche oder
Bewegungstherapiestraße auf die Rückkehr in ihre eigenen vier Wände
vorbereitet. Der Weg geht also aus Abhängigkeit zurück in Richtung
Selbständigkeit. Hier wird auf die Bedürfnisse und Sorgen der älteren
Menschen Rücksicht genommen." Damit auf die Krankheit nicht auch noch
die Isolation und der Rückzug nach Innen erfolgt, wird mit einem
Aufenthaltsraum auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Essen oder
Plaudern geschaffen.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312
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