ÖBB-Kraftwerke: Damit Österreich nicht zum Treibhaus wird

Spitzenplatz: ÖBB belegen Platz 1 im europäischen Ranking zum Einsatz umweltfreundlicher Energie

Wien (OTS) - Die Bahn fährt mit Wasserkraft - saubere und umweltgerechte Energie, die in acht ÖBB-eigenen Kraftwerken hergestellt wird. Gemeinsam mit ihren fünf Umformwerken stellt die Bahn in Österreich rund drei Viertel ihres Strombedarfs selbst her. Der Rest kommt aus Wasserkraftwerken der Verbundgesellschaft. Damit sind die ÖBB einer der größten Stromerzeuger Österreichs. 100% reine Energie, die für Spitzenleistungen in der österreichweiten Mobilität sorgt. Diese Leistung des europäischen Musterschülers ÖBB macht Österreichs Bahn zur Nummer 1 in einem europaweiten Ranking der Agentur "GreenPrices.com" zum Einsatz umweltfreundlicher Energie großer Unternehmen.****

Mit acht Wasserkraftwerken für eine saubere Umwelt
Anders als das öffentliche Hochspannungsnetz (50 Hertz) ist Bahnstrom auf 162/3 Hertz ausgerichtet. Bei den großen Übertragungsstrecken des ÖBB-Stromnetzes steigert das die Effizienz und ermöglicht eine wirtschaftliche Betriebsführung. Die acht Wasserkraftwerke im Besitz der ÖBB, verteilt auf die Bundesländer Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Kärnten, produzieren diesen umweltfreundlichen Bahnstrom. Die Kraftwerke sind eigens für die Erzeugung von 162/3 Hertz Bahnstrom konzipiert, konventionellen 50 Hertz-Strom wie er im öffentlichen Netz verwendet wird, produzieren sie nicht.

Über die High-Tech-Zentrale in Innsbruck wird sicher gestellt, dass Produktion und Einsatz dieses Bahnstroms wirtschaftlich und betrieblich optimal gesteuert werden. Über eigene Broker handeln die ÖBB auf der europäischen Strombörse in Leipzig, am bilateralen Markt und auf business-to-business Tradingplattformen. Änderungen der internationalen Strompreise haben augenblickliche Anpassungen der Leistung der ÖBB-Kraftwerke zur Folge. Zu- und Verkauf können so optimal gesteuert werden, Spitzen im österreichischen Stromverbrauch wirtschaftlich gut abgedeckt werden.

Know How über das System Bahn machen ÖBB zur Nummer 1
Die ÖBB sind der größte Stromverbraucher Österreichs. 2.200 Gigawattstunden werden im Jahr umgesetzt. Das Ergebnis ist eine hochwertige Mobilität im Nah- und Fernverkehr - eine Mobilität ohne Kohlendioxyd oder anderen Treibhausgasen. Damit diese Stellung auch in Zukunft erhalten bleibt und noch weiter ausgebaut werden kann, setzen die ÖBB auf neueste Technologien und Know How über das System Bahn, um noch effizienter zu einer gesunden Umwelt beizutragen. So wurde mit der Anschaffung der Hochleistungslok Taurus, die nicht benötigten Strom in die Fahrleitung zurückspeist, eine wesentliche Verringerung des Stromverbrauchs der Bahn erreicht. Über 100 solcher Taurus-Los sind österreichweit bereits unterwegs - und jeden dritten Tag kommt eine neue dazu. 400 werden es insgesamt - Stromsparen geht also weiter.

Zusätzlich haben die ÖBB das rechnergestützte Verfahren der sogenannten Spannungs-Blindleistungsoptimierung und über das Computerprogramm "Dynamis" für eine punktgenaue Planung zum ressourcenschonenden Einsatz der Triebfahrzeuge erreicht, dass der Stromverbrauch der ÖBB im letzten Jahr um 2,2% zurück gegangen ist -erstmals in der Geschichte des Bahnwesens nach vielen Jahren der Steigerung. Damit werden weitere Ressourcen frei, um die Effizienz der ÖBB-Bahnstrompolitik weiter zu steigern und flexibler am Markt aufzutreten.

Erzeugung und Einsatz von Bahnstrom ist ein Kreislauf. Keine Station dieses Kreislaufes ist ohne Bahn-Know zu machen. Hier sind die ÖBB klare Nummer 1 in Europa. Nur so kann erreicht werden, dass das Bahnnetz in Österreich effizient und sparsam mit umweltfreundlichen Bahnstrom versorgt wird. Optimale Herstellung umweltgerechten Bahnstroms und ressourcensparender Einsatz in einer Hand - zum Nutzen der Umwelt und der Kunden, für die der Strom niemals ausgehen darf.

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