Feistritz im Rosen-Meer

Rosenprojekte sollen Region unverwechselbar machen

Klagenfurt (LPD) - Alles rund um die Rose dreht sich derzeit in Feistritz im Rosental. Heute wurde im Rahmen einer Pressekonferenz nicht nur das Programm für das am 29. Juni stattfindende Rosenfest präsentiert, sondern auch die "Rosenserviette 2002" und das Rosenbier. Im Beisein von Landeshauptmann Jörg Haider zeigten Bürgermeister Hubert Gradenegger und Gemeinderätin Claudia Haider einen weiteren Baustein für das EU-geförderte Projekt "Kultur und Landschaftsgarten Rosental".

"Die Gemeinde will sich im Zentrum der Region Carnica-Rosental, deren Namen entsprechend präsentieren. Die Rose ist für uns zur Philosophie geworden, wir wollen durch sie Gefühle, Emotionen und Stimmungen der Rosentaler Bevölkerung und Vereine vermitteln", so Gradenegger. Das Projekt Rosendorf soll nicht nur der Ortsverschönerung dienen, sondern auch für Erfolge im touristischen und wirtschaftlichen Bereich sorgen, ist der Bürgermeister überzeugt.

"Die breite Symbolik der Rose gefällt und die vermittelte Philosophie macht Feistritz noch liebenswerter", so Claudia Haider, die Gattin des Landeshauptmannes. Sie hat nach einer Attraktion für das Rosenfest gesucht, die gleichzeitig außergewöhnlich, künstlerisch, praktisch, brauchbar, nützlich und sammelbar ist. So wurde vom Kärntner Maler Reinfried Wagner eine Rosenserviette gestaltet, welche die Ferlacher Firma "Panto Gast" praktisch umsetzte. "Jedes Jahr soll es in einer wachsenden Edition eine neue Serviette geben, die kostenlos an alle Gastwirte der Gemeinde abgegeben wird. Die Serviette soll unseren Gästen als Souvenir mitgegeben werden und ihnen auch zuhause noch lange Freude bereiten", so die Ideenlieferantin und tatkräftige Umsetzerin Claudia Haider, der vom Ferlacher HTL-Direktor Max Winkler eine geschmiedete Rose überreicht wurde. Hergestellt wurde diese Rose von Kathi Wrumnig (2. Designklasse) und Christopher Türk (2. Fertigungstechnikklasse).

Bürgermeister Gradenegger dankte allen Förderern des Projektes, allen voran die Firma Gösser die Gärtnerei Winkler und die Rosentaler Vereine. "Es freut mich auch sehr, dass so viele Rosentaler ihre Privatgärten mit Rosen geschmückt haben um unser Projekt mitzutragen", sagte Gradenegger.

In den letzten Jahren wurden bereits 5000 Rosenstöcke auf öffentlichen Flächen und mit einer Förderung in privaten Vorgärten gepflanzt. Für heuer sind die Errichtung eines historischen Rosen-gartens in Feistritz und eines Rosenmuseums in Suetschach geplant. Beide sollen durch einen 1,5 Kilometer langen Rosenpfad verbunden werden, auf dem jährlich eine Skulptur zum Thema Rose errichtet werden soll.

Umrahmt wurde die heutige Pressekonferenz durch den Chor der Volksschule Feistritz und eine Lesung von Rosengedichten durch Liselotte Lauritsch.

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