BAK-Hauptversammlung: Weg mit den unbegründeten Befristungen bei Mietverträgen (6)

Innsbruck (AK) - Die unbegründeten Befristungen bei Wohnungsmietverträgen sollen in Österreich abgeschafft werden. Das fordert die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer (BAK). Außerdem soll der mietrechtliche Kündigungsschutz auf alle Wohnungsmietverhältnisse ausgedehnt werden. ****

Mieter mit befristeten Verträgen und fehlendem Kündigungsschutz haben viel weniger sozialen Schutz, mehr Kosten und weniger Sicherheit, erklärt die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer. Die Anzahl der befristeten Mietverträge hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Seit Jänner 2002 werden auch viele Mieter ohne jeglichen Kündigungsschutz sein. Besonders betroffen von dieser zunehmenden Verschlechterung des Kündigungsschutzes und der sozialen Wohnsicherheit sind junge ArbeitnehmerInnen-Haushalte.

Österreichische Mieter und Wohnungssuchende sind bei befristeten Mietverträgen wesentlich schlechter dran als deutsche. In Deutschland muss im Gegensatz zu Österreich der Vermieter im Mietvertrag die Befristung begründen. In Deutschland haben die Mieter auch bei Mietwohnungen in Ein- oder Zweiobjekthäusern und bei Dienst- oder Werkswohnungen mietrechtlichten Kündigungsschutz.

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