Onodi: Finanzierungssicherheit im Gesundheitswesen nur gemeinsam mit Bundespolitik möglich

Auch verstärkte Kooperationen zwischen Ländern bringen Synergieeffekte

St. Pölten, (SPI) - "Zu den Ausführungen von NÖ Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka über die Finanzierung des NÖ Gesundheitswesen ist grundsätzlich festzustellen, dass hier der Blick nicht nur auf Niederösterreich und seine Strukturen beschränkt sein kann, sondern vor allem auch bundespolitisch zu entsprechenden Strukturen und letztlich zu einer Finanzierungssicherheit des Gesundheitswesens sowie Qualitätssicherung der umfassenden Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gefunden werden muss. In NÖ wird alles getan, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten durch eine Verbesserung der Zusammenarbeit der Spitäler - anzusprechen sind Krankenanstaltenverbände und -verbünde sowie andere Kooperationen-, der Spitäler und der niedergelassenen Ärzteschaft sowie im Bereich der Rettungsorganisationen und der sozialen Dienste den finanziellen Spielraum im Gesundheitswesen zu erhalten, Qualitätsverbesserungen durchzuführen und die Versorgungssicherheit zu garantieren. Es kann aber nicht so sein, dass sich der Bund aus seiner Gesamtverantwortung für ganz Österreich zurückzuziehen versucht oder äußerst zweifelhafte Finanztransaktionen durchführt. In diesem Zusammenhang halte ich es wirklich für den falschen Weg, einen wichtigen Finanzträger des NÖ Gesundheitswesens, wie die NÖGKK, durch die von der Bundesregierung beschlossene Zwangsanleihe in der Höhe von 35 Mio. Euro für andere Kassen zu schwächen und damit wertvoller Rücklagen zu berauben", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi.****

Auch setzen wir in NÖ die Anstrengungen fort, die bundesländerübergreifenden Kooperationen zu stärken. Es geht vor allem darum, die Patienten möglichst nahe an ihrem Wohnort zu versorgen. Durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Ländern soll eine Verbesserung der Qualität in der medizinischen Versorgung erzielt werden. "Die Wartezeiten bei Operationen werden verkürzt, die Vermeidung von Doppelgleisigkeiten in der Untersuchung und Befundung kommt nicht nur den Patienten zugute, sie führt auch zu einer effizienteren Ausnützung der im Gesundheitsbereich vorhandenen Mittel", so Onodi.
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