FP-Sichrovsky: Plan- und Ziellosigkeit gefährdet Erfolg des EU-Konvents

Wien, 2002-06-19, -(fpd)- "Die geplante Erweiterung des EU-Konvents um sieben weitere Arbeitsgruppen zu den bereits bestehenden sechs, ohne, daß es eine entsprechende Institution gibt, die die Arbeit der Gruppen koordiniert und aufeinander abstimmt, erscheint als eine sinnlose Aufblähung des Bürokratismus, der das Reformvorhaben und die Erneuerung der EU gefährdet", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär und EU-Parlamentarier Mag. Peter Sichrovsky fest. "Die Verantwortung des Managements innerhalb des Konvents liegt in der Planung und Koordination der Aktivitäten der Mitglieder und Arbeitsgruppen. Dies scheinen die Verantwortlichen des Konvents bisher weder erkannt, noch berücksichtigt zu haben", ist Sichrovsky überzeugt.****

"Der Enthusiasmus, mit dem viele Teilnehmer des Konvents ihre Arbeit dort begonnen haben, scheint in Chaos und bürokratischen Hürden erstickt zu werden. Die Ideen für die so notwendige Erneuerung und Demokratisierung des Europäischen Parlaments und der EU-Institutionen bleiben somit aus", befürchtet der freiheitliche Mandatar. Die Aufstockung der Arbeitsgruppen werde den Mangel an Organisation und Struktur im Konvent nicht ausgleichen, sondern im Gegenteil parallel zu dem bürokratischen Koloß der EU-Administration einen weiteren des Konvents etablieren.

"Da Europa jedoch dringend eine Erneuerung braucht, werden neue Ideen und Lösungen nicht durch eine Multiplikation der Arbeitsgruppen entstehen, sondern durch eine zielgerechte, kreative Arbeit des Konvents, wo das entsprechende Management Resultate garantiert und keinen zusätzlichen Bürokratismus", schloß Sichrovsky.

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