Neuroth - Ein steirischer Musterbetrieb

Wien (OTS) - Waltraud Schinko-Neuroth, Geschäftsführerin der Schinko-Neuroth Ges.m.b.H., begrüßt den Besuch von Bundesminister Dr. Martin Bartenstein im "Haus des Hörens" in Graz. Die Schinko-Neuroth Ges.m.b.H. beweist, dass Frauenpolitik und Wirtschaftspolitik kein Widerspruch sein müssen.

Ein Familienbetrieb als Garant für Arbeitsplätze und Fortschritt

Vor mehr als 90 Jahren wurde Österreichs führendes Familienunternehmen im Bereich der Hörakustik von Paula Neuroth (selbst durch eine Hörminderung beeinträchtigt) gegründet. Mit rund 300 Mitarbeitern in einem österreichweiten Fachinstitutsnetz von mittlerweile mehr als 50 Fachinstituten, ist das Unternehmen Neuroth vom traditionellen Familienbetrieb zum modernen und innovativen Geschäftsbereich in Sachen Hören geworden. Von Anfang an gehörte es zur Firmenpolitik, nicht nur Kunden, sondern auch und vor allem den MitarbeiterInnen optimale und individuelle Betreuung zu bieten. Bis heute ist es der Geschäftsführung ein Anliegen, ihren MitarbeiterInnen die bestmöglichen Voraussetzungen für ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Denn: Zufriedene MitarbeiterInnen bürgen für Top-Qualität.

Führungspositionen vorwiegend in weiblicher Hand

Seit 1979 führt Waltraud Schinko-Neuroth das von ihrer Tante gegründete Familienunternehmen und seit März dieses Jahres steht auch Tochter Julia Schinko - bereits in 4. Generation - im Dienste von Menschen mit Hörminderung. Die Schinko-Neuroth Ges. m. b. H. beschäftigt rund 300 Mitarbeiter, von denen mehr als zwei Drittel Frauen sind. Das obere Management, die Abteilungs- und Filialleitung sind österreichweit vorwiegend in weiblichen Händen.

LAbg. Walburga Beutl, die Landesleiterin der Steirischen Frauenbewegung, zeigt sich zufrieden, dass "gerade ein Betrieb, der von einer Frau geleitet wird und auch das Familien-Audit für sich entscheiden konnte, von Minister Bartenstein besucht wird. "Wir setzen uns seit Jahren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Für mich ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit, dem Wirtschafts- und Arbeitsminister einen solchen Betrieb vorzustellen", erklärt Beutl.

"Worklife-Balance": Die Kunst, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen!

"Unter Berücksichtigung der Kindergarten- und Schulanfangszeiten werden unseren MitarbeiterInnen flexible Arbeitszeiten angeboten. Nicht nur bei der Arbeitszeit, sondern auch bei der Urlaubsgestaltung bemühen wir uns, unseren MitarbeiterInnen so gut es geht entgegenzukommen," erklärt Waltraud Schinko-Neuroth, selbst Mutter dreier Kinder ihr Konzept des Worklifebalance. Frauen haben außerdem die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung nach der Karenzzeit, und sie werden während der gesamten Karenzzeit weiterhin an allen Firmenaktivitäten beteiligt.

Förderung der MitarbeiterInnen durch gezielte Schulungsmaßnahmen

Neuroth ermöglicht es seinen MitarbeiterInnen, gezielte Schulungsmaßnahmen, wie z.B. die Lehrabschlußprüfung im zweiten Bildungsweg, Ausbildung zum Päd. Akustiker, laufende Schulungen für Bürobetrieb, EDV- und Verkaufsschulungen und Seminare zur Persönlichkeitsbildung in Anspruch zu nehmen. In der hauseigenen Ausbildungsstätte, der Neuroth Sound Academy (gegründet 1999), können MitarbeiterInnnen und externe Interessierte sich innerhalb von zwei Jahren zum Diplom-Hörakustiker ausbilden lassen. Dadurch werden die Karrieremöglichkeiten innerhalb des Betriebes für jeden Einzelnen gefördert.

Mit all diesen Maßnahmen ist es der Firma Neuroth gelungen, eine Firmenpolitik zu betreiben, die auf die Mitarbeiter/Innen Rücksicht nimmt und es nicht ausschließt, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. "Als berufstätige Mutter weiß ich um die Schwierigkeiten, mit denen berufstätige Frauen und Mütter zu kämpfen haben. Aus diesem Verständnis heraus bemühe ich mich, unseren Betrieb familien- und frauenfreundlich zu gestalten.", meint Waltraud Schinko-Neuroth, Geschäftsführerin des Unternehmens.

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