NEWS zum FP-"Postenschacher": Gaugg kostet 105.000 Euro.

PVA-Brief an Haupt deckt Honorarskandal auf

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, liegt ihm ein Brief vor, aus dem hervorgeht, dass die bisher kolportierte Summe für das Gaugg-Gutachten von 50.000 Euro nicht stimmt.

Tatsächlich handelt es sich bei dieser Summe lediglich um eine "Teilhonorarnote" an den Personalberater Jean-Francois Jenewein.

Das geht aus einem Brief von PVA-Generaldirektor Ewald Wetscherek an Sozialminister Herbert Haupt hervor. Darin steht: "Als Honorar für die vereinbarte Beratung bei der Auswahl des leitendenden Angestellten und leitenden Arztes sowie deren ständiger Stellvertreter wurden 20 Prozent des Jahresbruttoentgeltes jeder zur Besetzung gelangenden Position, zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer vereinbart. Bisher wurden vereinbarungsgemäß Teilhonorarnoten im Gesamtbetrag von EUR 50.000 zuzüglich 20% UST. gelegt."

Geht man von 110.000 Euro Jahresbruttogehalt für die vier Spitzenämter aus, ergibt sich ein Honorar von 105.000 Euro. Mehr als das Doppelte der bisher bekannten Summe.

Gegenüber NEWS argumentiert Personalberater Jean-Francois Jenewein: "Üblicherweise werden 30 Prozent verlangt. Ich habe sogar ein Drittel nachgelassen, weil es sich um vier Personen handelt und ich in einem beauftragt wurde."

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