Industrie kritisch zu Ferienreiseverordnung

Industriellenvereinigung: Freitag-Fahrverbot für LKW wird auf Sinnhaftigkeit genau geprüft werden - zusätzliche logistische Aufwendungen für Produktionsbetriebe

Wien (PdI) Kritisch beurteilt die Industriellenvereinigung (IV) die gestern von Bundesminister Reichhold unterzeichnete Ferienreiseverordnung, die ein LKW-Fahrverbot für vier so genannte "gefährliche Freitage" vorsieht. An den Tagen 5. Juli, 26. Juli, 2. August und 16. August, kommt es, bedingt durch den Urlauberwechsel laut Aussagen des Verkehrsministeriums zu höherem Verkehrsaufkommen und daher zu höherer Unfallhäufigkeit.

Für die Unternehmen bedeuten die zusätzlichen verordneten Ruhezeiten für LKW logistischen Mehraufwand. Die positiven Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Stau- und Unfallhäufigkeit sind aus Sicht der Industrie fraglich. Die IV werde jedenfalls die Auswirkungen der zusätzlichen LKW-Fahrverbote genau evaluieren. "Wenn diese - wie die Industrie annimmt - nicht oder kaum darstellbar sind, kann das Ausdehnen des LKW-Fahrverbotes in der Ferienzeit nur eine einmalige Aktion gewesen sein", heißt es in der Aussendung der Industriellenvereinigung.

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