Geschäftsjahr 2001: Kelag erfolgreich im freien Markt

Klagenfurt (OTS) - Im Geschäftsjahr 2001, dem Jahr der vollständigen Freigabe des österreichischen Strommarktes, ist die Kelag überaus erfolgreich gewesen. So ist es dem Unternehmen gelungen, sowohl Umsatz als auch Absatz zu steigern und die Marktposition zu festigen. Die wirtschaftlichen Erfolge des Kelag-Konzerns ermöglichen einen Bilanzgewinn von 14,8 Millionen Euro. Damit ist es gelungen, das hervorragende Ergebnis des Jahres 2000 wieder zu erreichen.

Zuwächse bei Umsatz und Absatz

Der Umsatz des Kelag-Konzerns erhöhte sich im Jahr 2001 um 4,3 % auf 365,4 Millionen EUR. Der Stromabsatz steigerte sich von 4 Milliarden kWh auf 5 Milliarden kWh, vor allem bedingt durch die starke Ausweitung des Stromhandels. Aber auch der Verkauf an Kunden konnte um 6,7 % ausgeweitet werden. Der Erdgasabsatz wuchs um knapp 1 % auf 139 Mio. Kubikmeter. Der Wärme- absatz der Kelag und der Wärmebetriebe Gesellschaft mbH legte um 11 % auf 734 Mio. kWh zu.

Mit Investitionen von mehr als 38 Millionen EUR gehört die Kelag zu den großen Investoren in Kärnten und ist ein wichtiger Partner für die heimische Wirtschaft.

Expansionsstrategie

Für die Zukunft verfolgt die Kelag eine expansive Strategie, die nach der 49-%-Beteiligung der RWE Plus AG an der Kärntner Energieholding definiert worden ist. Die Kärntner Energieholding hält mit 63,85 % die Mehrheit an der Kelag. Die Rahmenbedingungen auf dem Markt sind zwar hart, es herrscht Verdrängungswettbewerb, mit starken Konzentrationstendenzen im Osten. Doch der Kelag sollte es gelingen, von diesem Konzentrationsprozess als seriöser, alternativer Anbieter zu profitieren. Dies gilt vor allem im Segment der Industrie- und Geschäftskunden.

Expansion bedeutet für den Kelag-Konzern aber auch, weitere Partnerschaften mit kleineren Energieunternehmen einzugehen. Die Beteiligung der Kelag an den Stadtwerken Kapfenberg im November 2001 und der Erwerb von neun Kraftwerken an der Mürz im Jahr 2002 sind nur erste Schritte auf diesem Weg.

Erfreulich ist auch die Absatzentwicklung im Jahr 2002. Nachteilig wirkt sich jedoch die lang anhaltende Trockenheit in Kärnten aus. Die Wasserkraftwerke der Kelag erzeugen heuer wesentlich weniger Strom als in normalen Jahren. Deshalb muss die Kelag wesentlich mehr Strom zukaufen als erwartet.

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