Dramatischer Einbruch im Einfamilienhausbau

Bauverlust in der Höhe von 1.000 Millionen Euro zu erwarten

Wien (PWK445) - Das Bauvolumen im Ein- und Zweifamilienwohnhausbau ist um nahezu 30 % zurückgegangen. Waren Mitte der Neunziger Jahre noch über 21.200 Baubewilligungen zu registrieren, so ist die Zahl der Bewilligungen im Jahr 2001 auf knapp über 15.600 gefallen. Drastisch zurückgegangen sind die Bewilligungen in Niederösterreich (1995: 5.839, 2001: 4.034), Oberösterreich (4.561 auf 2.656) und Salzburg (1.576 auf 961). Bis auf Wien (601 auf 791), wo die Bewilligungen leicht gestiegen sind und der Steiermark, wo die Bewilligungen etwa gleich geblieben sind (2.591 auf 2.553), sind sie in den übrigen Bundesländern gesunken.
Der Rückgang im Ein- und Zweifamilienhausbau bedeutet einen Verlust an Bauvolumen von ca. 1.000 Mio Euro.
"Damit haben wir es mit einer Katastrophe für die regionale Bauwirtschaft zu tun. Wir rechnen mit einem Verlust von 20.000 Arbeitsplätzen", betonte Johannes Lahofer, Innungsmeister der Bundesinnung Bau und Sprecher des österreichischen Bauclusters. Nun müsse man "sehr energisch" die Förderpolitik überdenken. "Bei künftigen Steuer- und Abgabeüberlegungen muss der Wohnbauförderungsbeitrag außer Diskussion gestellt bleiben", schloss Lahofer. (us)

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