Egerer: Familienhospizkarenz ist klares Bekenntnis zur Menschlichkeit

Würde des Menschen wird durch Hospiz bis zum Ende bewahrt

St. Pölten (NÖI) - Mit der vom Nationalrat beschlossenen Familienhospizkarenz wurde ein wichtiger Meilenstein in der österreichischen Sozialpolitik gesetzt. Damit wird einmal mehr klargestellt, dass die Sterbebegleitung die einzige Möglichkeit darstellt, die Würde des Menschen bis zum Tode zu bewahren. Wir stellen damit der aktiven Sterbehilfe wie sie in Belgien bereits möglich ist, ein liebevolles und menschliches Modell entgegen. Aber auch die Hilfe durch Außenstehende ist oft eine große Hilfe für die Familienangehörigen bei der schwierigen Situation der Betreuung des Sterbenden. Die Aufgaben der Politik ist daher auch Rahmenbedingungen zu schaffen, dass eine flächendeckende Hospizversorgung vorhanden ist, betont LAbg. Maria-Luise Egerer im Rahmen der Budgetsitzung im NÖ Landtag.****

Derzeit gibt es in Niederösterreich 15 regionale Hospizinitiativen, 4 stationäre Hospize in den Pflegeheimen Melk, Tulln, Wr. Neustadt und Horn und 4 Palliativ-Pilotprojekte in den Krankenhäusern Waidhofen/Thaya, Scheibbs, Gmünd und Lilienfeld. Der Aufbau und die Gründung des Landesverbandes Hospiz und der Hospiz Plattform St. Pölten sind weitere Schritte zur Verbesserung der Situation und zum flächendeckenden Ausbau der Hospizbewegung, so Egerer.

Mit dem Angebot eines interdisziplinären Basislehrganges der gemeinsam von Bildungshaus St. Hippolyt und der Landesakademie angeboten wird, kann auch die wichtige fachliche Ausbildung des Personals bei dieser schwierigen Aufgabe erreicht werden. Die VP NÖ wird sich auch weiterhin für die Verbesserung dieser neuen Herausforderung in der Gesundheits- und Sozialpolitik einsetzen, um Niederösterreichs Platz als Insel der Menschlichkeit zu sichern, stellt Egerer klar.

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