ÖAMTC: Priesterseilschaft benötigte "Gelbe Engel"

Christophorus 7 flog zwei Einsätze im Glocknergebiet

Wien (ÖAMTC-Presse) - Gleich zwei mal benötigte eine Seilschaft der Erzdiözese Wien den ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 7. Vier Glaubensbrüder waren schon am frühen Dienstagmorgen am Fuße der Glockner-Nordseite aufgebrochen. Einen Priester aus Pressbaum verließen die Kräfte schon beim Aufstieg. Er musste vom "Gelben Engel" des ÖAMTC in der Nähe der Pasterze aus einer Höhe von 3550 Metern Seehöhe geholt werden.

Der Rest der Seilschaft setzte den Aufstieg fort, geriet aber beim Abstieg in eine lebensgefährliche Situation. Einer der Priester stürzte in eine etwa 50 Meter tiefe Spalte. Glücklicherweise wurde er von seinen Bergkameraden gut gesichert. Er blieb nach etwa 10 Metern am Seil hängen. Daraufhin rückte Christophorus 7 erneut aus.

Pilot Johann Fischer steuerte seinen Hubschrauber über die Spalte und seilte Flugretter Manfred Rupitsch zum Abgestürzten ab. Während seine Seilschaft ihn noch am eigenen Tau hielt, wurde er an den Körper des Flugretters gesichert. Daraufhin wurde das Tau der Seilschaft gekappt.

Christophorus 7 konnte beide Priester unverletzt zur Franz-Josefs-Höhe fliegen. Die Priester hatten an diesem Tag mehr als einen Schutzengel.

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