Mitterlehner: "Umsetzung des Klimaschutzes belebt Österreichs Wirtschaft"

Klimaschutzstrategie fördert Investitionen in die Energieeffizienz und in erneuerbare Energien

Wien (PWK441) - "Die Umsetzung der Klimaschutzstrategie wird Österreichs Wirtschaft nachhaltig beleben", ist Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, überzeugt. Die heute im Ministerrat beschlossene Klimastrategie strebt die Erfüllung des im Kyoto-Protokoll international vereinbarten Klimaschutzziels an. Dazu müssen die österreichischen CO2-Emissionen in den nächsten Jahren um 13 Prozent verringert werden. "Die notwendigen Investitionen werden tausende neue Arbeitsplätze schaffen und - zusammen mit geringeren Energiekosten -die Wirtschaft beleben", so Mitterlehner weiter.

Um die Treibhausgasemissionen zu vermindern, bietet die Klimastrategie der Wirtschaft finanzielle Anreize für die Realisierung von Investitionsvorhaben an. "Dies eröffnet den Unternehmen die Chance, künftig für klimaschutzrelevante Investitionen Geld zu erhalten", erläutert Mitterlehner.

Für 2003 stellt die Bundesregierung zusätzlich 26 Mio € zur Verfügung. 2004 erhöht sich dieser Betrag auf 53 Mio €. Nach weiteren Erhöhungen in den Jahren 2005 - 2007 soll ab dem Jahr 2008 ein Gesamtbetrag von 90 Mio € an zusätzlichen Förderungsmitteln ausgeschüttet werden.

Diese Förderungsmittel sollen insbesondere für die Verbesserung der Energieeffizienz und für den Einsatz erneuerbarer Energieträger zur Verfügung stehen. Durch die Verminderung des Energieeinsatzes ist in der Regel auch für den Betrieb eine Kosteneinsparung verbunden, womit auch ein positiver Effekt zur Sicherung von Standorten erzielt wird. Weiters sollen Umwelttechnikprojekte im Ausland gefördert werden, welche auch nach dem Kyoto-Protokoll als österreichischer Beitrag zum Klimaschutz angerechnet werden können. Damit sind die Chancen der österreichischen Wirtschaft auf dem osteuropäischen und auf aufstrebenden außereuropäischen Märkten gewahrt.

"Klimaschutz ist ein wichtiger Teil einer nachhaltigen Umwelt- und Wirtschaftspolitik, und jede Nachhaltigkeitspolitik kann nur partnerschaftlich von Staat und der Wirtschaft gemeinsam umgesetzt werden", erklärte Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Energie, Umwelt und Infrastruktur der Wirtschaftskammer Österreich.

"Das vorliegende Maßnahmenpaket, dass außer finanziellen Förderungen, dem schnelleren Ausbau der Bahninfrastruktur auch Informationskampagnen enthält, hilft der österreichischen Wirtschaft, ihre inländischen Standorte "Kyoto-fit" zu machen und im Ausland ihre Exportchancen zu nutzen", so Mitterlehner abschließend. (GT)

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