Auch heuer regelmäßige Ozon-Information

LR Schwärzler: Maßnahmenkatalog des Energiekonzeptes konsequent umsetzen !

Bregenz (VLK) - Die zu erwartende Ozonentwicklung auf Grund
der hohen Temperaturen veranlasst Umweltlandesrat Erich
Schwärzler schon jetzt zu einem Appell für umweltbewusstes Verhalten während der heißen Tage und Monate, insbesondere
im motorisierten Verkehr. Nach den bisherigen Messungen des Umweltinstitutes ist nicht auszuschließen, dass der Informationsschwellenwert von 0,180 Milligramm pro
Kubikmeter bei lang anhaltenden sommerlichen
Schönwetterphasen wieder überschritten wird. Schwärzler:
"Die Bevölkerung wird auch heuer lückenlos über die
Ozonsituation informiert, bei hohen Belastungen werden
entsprechende Verhaltensaufrufe über die Medien ergehen."
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Von Mai bis September werden vom Umweltinstitut täglich
um 9.30 Uhr und um 16.30 Uhr Tagesberichte über die
aktuelle Luftschadstoffbelastung erstellt. Die Berichte
enthalten auch eine Ozonprognose für den laufenden und den folgenden Tag. Diese Informationen werden über die lokalen
Medien veröffentlicht, die Tagesberichte können darüber
hinaus unter der Telefonnummer 05574/1552 abgerufen werden.

Bei Erreichen der Ozoninformationsstufe bzw. der
Vorwarnstufe (0,2 Milligramm pro Kubikmeter) werden
weitergehende Verhaltensempfehlungen veröffentlicht:
Empfindliche Personen, insbesondere Betagte, Lungenkranke
und Kleinkinder, bei denen die Ozonbelastung zu Symptomen
wie Husten, Atemnot oder Engegefühl führen kann, sollen
große körperliche Anstrengungen insbesondere in den
Mittags-, Nachmittags- und frühen Abendstunden im Freien
vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, z.B.
Spaziergang, Baden oder Picknik ist unbedenklich. Darüber
hinaus wird jeder einzelne aufgerufen, einen Beitrag zur Verminderung der Schadstoffemissionen zu leisten.
Insbesondere sollte man Motorfahrzeuge sparsam benutzen und
auf Arbeiten mit organischen Lösungsmitteln verzichten.

Landesrat Schwärzler verweist auf das Energiekonzept des
Landes, das auch einen Katalog mit emissionsmindernden
Maßnahmen enthält. "Diese Inhalte gilt es konsequent
umzusetzen, um so zu einer entsprechenden Reduzierung der Ozonvorläufersubstanzen beizutragen", so Schwärzler.
(gw,nvl)

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