Nachfolge für Kärntner Landesamtsdirektor-Stellvertreter erfolgt streng nach Objektivierungskriterien

LH Haider verweist auf externe Gutachter und Objektivierungsgesetz

Klagenfurt (LPD). Nach dem Motto "die Karten auf den Tisch" verteilte Landeshauptmann Jörg Haider heute während eines Pressegespräches die Ausschreibung für die Funktion des Landesamtsdirektor-Stellvertreters beim Amt der Kärntner Landesregierung an die anwesenden Journalisten. Notwendig wird die Neubesetzung durch den Abgang des 62jährigen DDr. Karl Anderwald, der auf eigenen Wunsch mit Ende Juni d. J. aus Altersgründen in den Ruhestand überwechselt.

Wie Haider betonte, erfolgt die Ausschreibung, die er jetzt schon öffentlich und damit nachvollziehbar macht, streng nach dem Kärntner Objektvierungsgesetz und bezieht sich auf rechtskundige Verwaltungsbeamte. Zwei externe Gutachter werden dabei herangezogen -einer aus einem Personalberatungsbüro, der zweite soll der im Bundeskanzleramt mit Personal- und Organisationsfragen betraute Sektionschef Dr. Emmerich Bachmayer sein. Dieser ist durch das Führungsforum für Innovative Verwaltung mit den Strukturen der Landesverwaltungen und deren Reformprozessen wie mit den Zielsetzungen einer wirkungsorientierten Landesverwaltung (Stichwort WOLV Kärnten) bestens vertraut, heißt es in den Ausschreibungsunterlagen.

Die Bewerber haben u. a. ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften; mehrjährige Berufserfahrung in leitender Verwendung in der Öffentlichen Verwaltung und auch Kenntnisse im Bereich von internationalen Beziehungen, insbesondere der Europäischen Union, vorzuweisen. Besonders gefordert sind Kenntnisse und Erfahrungen im Hinblick auf die Verwaltungsreform. Das Objektvierungsverfahren selbst beinhaltet grundsätzlich folgende Schritte: Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung, Hearing und Beurteilung durch Gutachter. Die Ausschreibung wird auch in der Kärntner Landeszeitung öffentlich gemacht.

Darüber hinaus regte der Landeshauptmann an, dass es künftig zu einer regelmäßigen Leistungsüberprüfung bzw. Erfolgskontrolle dieser höchsten leitenden Posten des Landes Kärnten nach dem Objektivierungsgesetz kommen sollte. (Schluss)

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