Gemeindeentwicklung: "Maßanzüge" für Vorarlbergs Gemeinden

Zwei neue Broschüren als nützliche Ratgeber

Bregenz (VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung will die
Gemeinden nicht nur finanziell, sondern auch in der
praktischen Umsetzung von Projekten unterstützen, betonten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Manfred
Rein heute, Dienstag, im Pressefoyer. Jüngstes Beispiel
sind zwei druckfrisch vorliegende Broschüren, die nützliche Informationen und Anregungen für Gemeindeverantwortliche
und Bürger enthalten. ****

Landeshauptmann Sausgruber: "Es geht uns darum,
vergleichbare Lebensverhältnisse in den Städten und den ländlichen Gemeinden zu ermöglichen. In diesem Sinne ist
das Land den Vorarlberger Gemeinden ein starker Partner."

Laut Landesrat Rein ist es das "Ziel, sozusagen
'Maßanzüge' für die jeweiligen Regionen bzw. Gemeinden anzufertigen". Dabei komme der Öffentlichkeitsarbeit eine
wichtige Rolle zu, um Bürgerinnen und Bürger für eine partnerschaftliche Gemeindeentwicklungsarbeit zu gewinnen.
"Wenn geplant wird, ohne die Bedürfnisse der Bewohnerinnen
und Bewohner zu berücksichtigen oder ohne die Auswirkungen
auf andere Bereiche zu bedenken, dann sind Probleme
vorgezeichnet. Die Treffsicherheit erhöht sich deutlich,
wenn sich die Betroffenen von Anfang an einbringen können
und an der Entscheidungsfindung teilnehmen", so Rein.

Die Informationsbroschüre "Gemeindeentwicklung in
Vorarlberg" zeigt die Grundsätze und Möglichkeiten einer bürgernahen, partnerschaftlichen Gemeindeentwicklungspraxis
auf. Das "Projekthandbuch für Gemeinden" präsentiert sich
quasi als methodische Ergänzung. Es erläutert im Detail,
wie unterschiedlichste Vorhaben von Anfang bis zum Ende durchorganisiert werden können. Beide Schriften können bei
der Abteilung Raumplanung des Landes (Telefon 05574/511-
27105, E-Mail VIIa@vorarlberg.at) kostenlos bestellt oder
im Internet unter www.vorarlberg.at/gemeindeentwicklung heruntergeladen werden.

Die Landesstelle für Gemeindeentwicklung hat in den
letzten zwölf Jahren rund 380 Projekte in den Gemeinden mit
Rat und Tat unterstützt und mit insgesamt 2,4 Millionen
Euro gefördert.
(gw/tm/dig,nvl)

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