Reichhold: Erstmals LKW Fahrverbote auch an "gefährlichen Freitagen"

Neue Ferienreiseverordnung soll Unfälle und Stau reduzieren

Wien (OTS) - "Die neue Ferienreiseverordnung ist ein wichtiger Beitrag zur Verringerung von Unfällen und Staus auf unseren Autobahnen", betont Verkehrsminister Mathias Reichhold heute anlässlich der Unterzeichnung der Verordnung und bekräftigt erneut seine Entschlossenheit, "alle sinnvollen Maßnahmen ergreifen zu wollen um unnötige Unfälle und Stau´s zu vermeiden".

"Wir haben uns ganz genau angeschaut wann die Verkehrsspitzen sind und die meisten Unfälle passieren ", erklärt Reichhold die Gründe für die neuen Regelungen. So sind der Ferienbeginn der wichtigsten Nachbarländer, die Hauptverkehrszeiten und die Unfallzahlen untersucht worden. Herausgekommen ist eine Verlängerung der bestehenden Sommerreiseverordnung um jeweils eine Woche am Beginn und am Ende der Reisezeit und ein zusätzliches LKW-Fahrverbot zu den absoluten Verkehrs- und Unfallspitzen an den "gefährlichen Freitagen" zwischen 15.00 und 19.00 Uhr.

Konkret bedeutet das an Samstagen vom 29. Juni bis zum 7. September jeweils in der Zeit von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr. "Diese Verlängerung um 2 Wochen resultiert aus der Abstimmung mit den Schulferien und den Haupturlaubszeiten", so Reichhold. Außerdem werden LKW´s nun auch noch an den Hauptreisewochenenden am Freitag in der Zeit von 15.00 bis 19.00 Uhr per Verordnung verpflichtet ihre Ruhezeiten einzuhalten. Betroffen sind davon die Freitage 5. Juli, 26. Juli, 2. August und der 16. August. "Am Freitag gilt es in der Stoßzeit die Pendlerverkehre, den Reiseverkehr und den LKW-Verkehr zu entflechten", betont Reichhold.

"Auch die Wirtschaft wird verstehen, dass Verkehrssicherheit absoluten Vorrang hat", so Reichhold zur im Vorfeld vorgebrachten Kritik. An den vorgesehenen Freitagen würden die LKW´s ohnedies im "Urlauberstau" stehen, weshalb er davon ausgehe, dass die Transportwirtschaft für die neuen Regelungen "Verständnis" aufbringen werde, schließt Reichhold. (Schluss bxf)

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