FP-Mayerhofer: "Soldaten auch an Nordgrenze"!

Bereits 3.151 Augriffe von illegalen Einwanderungen in diesem Jahr

Massive Kritik an ÖVP und SPÖ übte heute der freiheitliche Sicherheitssprecher im NÖ Landtag, LAbg. Leopold Mayerhofer. Obwohl Schlepperbanden vermehrt die militärisch ungesicherte Nordgrenze Niederösterreichs "bevorzugten", hätte die "Landhauskoalition" den freiheitlichen Antrag auf einen gleich starken Grenzschutz für die 414 Kilometer lange niederösterreichische EU-Außengrenze (derzeit knapp 200, Anm.) wie für die kleinere burgenländische Grenze (2.000!, Anm.) zu ermöglichen abgelehnt. Mayerhofer: "Das militärische Vakuum an der Thaya-Grenze zu Tschechien haben diese kriminellen Banden längst erkannt!".

Seit Jänner dieses Jahres wären in ganz Niederösterreich bereits 3.151 (sh APA) illegale Einwanderer die Grenze überschritten, die meisten in den Bezirken Gmünd und Gänserndorf. Mayerhofer: "Das sind um 100 mehr als Lilienfeld Einwohner hat!" Der Sicherheitssprecher fordert daher von Innenminister Strasser energisch "massiv verschärfte" Grenzkontrollen und die Stationierung von Soldaten an der Grenze zu Tschechien. Mayerhofer sprach sich in diesem Zusammenhang erneut für mindestens zwei Auffanglager unmittelbar an der Grenze aus: "Das würde auch die Möglichkeit eröffnen, das Flüchtlingslager in Traiskirchen, wo sich Delikte wie Drogenhandel, Diebstahl, Raub und Körperverletzung dramatisch häuften, endlich aufzulassen!" Und weiter: "Österreich war nie ein, ist kein und wird nie ein Einwanderungsland sein!"

Aber nicht nur personell, auch technisch, so Mayerhofer weiter, müsse der Grenzschutz verbessert werden. An allen den Grenzübertrittsstellen der Slowakei, die sich bekanntlich selbst als "nicht sicherer Drittstaat" bezeichne, gebe es seit 1998 ein EDV-Erkennungssystem, das durch elektronisch gespeicherte Fingerabdrücke innerhalb von 10 Sekunden die Identifizierung eines Betroffenen möglich mache. "Von solchen Möglichkeiten kann die österreichische Exekutive unter der Führung von Innenminister Strasser weiter nur träumen", schloß der FP-Politiker.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-13 444

NÖ Landtagsklub der Freiheitlichen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/FKN