ARBÖ: Kaum gewarnt - schon passiert!

Kind eingeschlossen im Auto

Wien (ARBÖ) - Die derzeit herrschende Hitze kann für Kleinkinder im verschlossenen Auto zur Lebensgefahr werden. Mit einer Rettungsaktion eines Pannenfahrers des ARBÖ, die für Aufregung sorgte, konnte in Wien gerade noch das Schlimmste verhindert werden.

Eine Wienerin hatte gestern am frühen Nachmittag ihren Pkw im zwölften Wiener Gemeindebezirk gerade eingeparkt, das eineinhalbjährige Kind noch auf der Rückbank im Kindersitz, als ihr beim Herausholen des Kinderwagens die Autotür zufiel. Der Schlüssel steckte innen noch im Schloss - das Kind war in der größten Mittagshitze hilflos gefangen. Die Mutter rief sofort den 1-2-3 Pannenruf des ARBÖ zu Hilfe.

Pannenfahrer Martin U. wurde kurz nach vierzehn Uhr von dem Vorfall verständigt. Der ARBÖ-Mitarbeiter: "Mir war sofort klar, dass hier höchste Eile geboten war. In solchen Fällen, besonders wenn Kleinkinder involviert sind, darf keine Minute vergeudet werden!" Pro Minute steigt die Temperatur bei einer solchen Sommerhitze im Wageninneren durchschnittlich um ein Grad Celsius an. Nach 20 Minuten wird so eine Innentemperatur von über fünfzig Grad Celsius erreicht.

Vorort angekommen, wurde der Pannenfahrer des ARBÖ von der Mutter des kleinen Buben natürlich schon erwartet. Er sah, dass das Kind bereits mit hochrotem Kopf im Auto saß. Martin U. konnte das Türschloss des Geländewagens sofort entriegeln. "Das Öffnen der Tür ging sehr rasch - das Auspacken des Werkzeugs hat länger gedauert!", so der ARBÖ-Mitarbeiter nach der Erfüllung seines Auftrages.

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