Rambossek: "Fusion U6 mit Badner Bahn" wäre ein Anfang!

Neuerlicher Vorstoß der Freiheitlichen im Landtag nach U-Verlängerung

St. Pölten (OTS) - "Wie wichtig eine U-Bahnverbindung zwischen dem Süden Wiens und der City der Bundeshauptstadt wäre zeigt sich angesichts der Ausbauarbeiten auf der A2!", stellte heute der freiheitliche LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek aus Perchtoldsdorf fest. Mittlerweile zeige sich auch Niederösterreichs Verkehrsplaner Friedrich Zibuschka zumindest an einer Verknüpfung der Badner Bahn mit der U6 ab der Station Philadelphiabrücke interessiert, allein Wiens "Rathausroten wollen sich den guten Takt auf der U6 nicht durch die Badner Bahn zusammenhauen lassen". Rambossek: "Diese Aussage allein stellt der Wiener Stadtregierung ein Armutszeugnis aus!" Moderne europäische Großstädte wie München, London oder Paris hätten längst die Wichtigkeit einer Anbindung ihrer Untergrundbahnen ins benachbarte Umland erkannt, betonte Rambossek. Die Freiheitlichen werden daher heute in der Budgetsitzung des NÖ erneut einen Antrag auf Verlängerung der U-Bahn nach Niederösterreich stellen.****

Würden die ‚Hohen Herren' im Wiener Rathaus und in den St. Pöltner Regierungsbüros mehr auf ihre Basis hörten, wüßten sie längst, wie es tatsächlich um ihre ‚visionslose' Verkehrsplanung steht", kritisierte Rambossek. Der freiheitliche Politiker verwies in diesem Zusammenhang auf Forderungen der SP-Floridsdorf, die U6 bis nach Stammersdorf zu verlängern und die des NÖ Wirtschaftsbundes (VP), Bezirk Mödling, die gleiche Linie im Süden bis nach Mödling zu führen. Rambossek: "Dies wäre vorerst durchaus in Kombination mit der Badner Bahn vorstellbar!"

Rambossek wörtlich: "An der Nordeinfahrt, auf der West- und der Südautobahn spießt es sich täglich, weil die absolute Rathausmehrheit nach wie vor eine Verkehrspolitik der 50er-Jahre betreibt. An der Wiener Stadtgrenze hätten sich im Lauf der Jahre "Flaschenhälse" gebildet, die den 200.000 leidgeprüften Pendler täglich zum Verhängnis würden. Und weiter: "Den täglichen Pendlerverkehr muß man logischerweise vor der Stadtgrenze abfangen!" Dies funktioniere jedoch nur durch U-Bahnstationen außerhalb des dicht verbauten Gebietes kombiniert mit großzügig angelegten Parkplätzen. Immerhin beteilige sich der Bund zur Hälfte an der Finanzierung der Wiener U-Bahn, die wenigen "Verlängerungskilometer" sollten sich die beiden beteiligten Länder doch noch im Sinne ihrer Bürger "anteilig" leisten können. Jetzt sei Verkehrsminister Reichhold als "50-Prozent-Bauherr" der Wiener U-Bahnlinien gefordert. Rambossek verlangt erneut einen Verkehrsgipfel mit dem Minister und den beiden Landeshauptleuten aus Wien und Niederösterreich.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-13 444NÖ Landtagsklub der Freiheitlichen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/FKN