Österreichs Jugend erforschte Geschichte(n) aus Europa

Gehrer prämierte in Eisenstadt Schulen für ihr künstlerisches Engagement um europäische Verständigung

Eisenstadt (OTS) - Europa und seine Geschichte(n) weckten im
Rahmen des europäischen Wettbewerbes "Europa macht Schule" in Österreich das Interesse von über 4000 Schülerinnen und Schüler. Heute Nachmittag überreichte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer im WIFI Eisenstadt bei der Abschlusspräsentation des Jugendwettbewerbes die Preise im Gesamtwert von EURO 25.000,-, darunter 24 Reisen zu einwöchigen Jugendcamps in Europa. Einzelarbeiten ("Zeichnen - Malen - Medien") sowie Team- und Projektarbeiten ("Kunst - Kultur -Kreativität") aus allen Bundesländern wurden prämiert. Das Motto für 2003 lautet "Europa und die Welt - Miteinander leben".

Über 4000 Jugendliche nahmen an der gemeinsamen Aktion des Europarates, der Europäischen Union und des Bildungsministeriums teil, die in Österreich im Auftrag des Bildungsministerium vom ÖKS Österreichischen Kultur-Service organisiert und umgesetzt wird. "Ziel dieses europäischen Jugendwettbewerbes ist, dass Jugendliche kritisch an Europa-Fragen herangehen und ihre eigenen Zukunftsperspektiven entwickeln," erläuterte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Die Initiative trage dazu bei, dass sich Jugendliche auch in sozialer und geschichtlicher Hinsicht mit einem gemeinsamen Europa beschäftigen. So lautete das Motto des diesjährigen Durchgangs "Miteinander forschen. Geschichte(n) aus Europa. Historisch - Kulturell -Aktuell." Karl Stuhlpfarrer, Uni Klagenfurt, betonte in seiner Juryentscheidung: "Ich habe für die Zukunft keine Angst, wenn ich sehe, wie selbstverständlich in Schulpartnerschaften über die Grenzen hinweg zusammengearbeitet wird und mit welcher Einfühlungsfähigkeit Entwicklungen diesseits und jenseits der österreichischen Grenzen verglichen werden."

Die Jurorinnen und Juroren beeindruckte der spontane Zugang vieler Schülerinnen und Schüler zur Kunst und sie lobten die Kreativität, den Ideenreichtum und die künstlerische Begabung. "Es ist beeindruckend, wie junge Menschen sich ausdrücken, mit welch simplen Methoden und einfachen Mitteln sie große und wichtige Aussagen treffen, unvoreingenommen, ohne Kriterien, sondern nur ihrem Herzen folgend," meinte Jurymitglied Funda Sahan, Echo Verein zur Unterstützung Jugendlicher. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer betonte im Rahmen der Preisverleihung die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Geschichte: "Menschen, die sich nicht nur mit der eigenen, sondern auch mit der Geschichte und der Kultur anderer auseinandersetzen und im Austausch über kulturelle Grenzen hinweg etwas über sie lernen, werden eher dazu neigen, Vielfalt als Stärke und als Geschenk zu schätzen. Das Interesse junger Menschen an dieser Auseinandersetzung zu wecken und zu fördern ist daher von großer Bedeutung. Der heurige Wettbewerb "Europa macht Schule" leistet dazu einen wichtigen Beitrag."

Anlässlich des Jubiläumsjahres "80 Jahre Burgenland" reichten heuer besonders viele burgenländische Pflichtschulen im Bereich "Kunst - Kultur - Kreativität" ein und beschäftigten sich mit den historischen Aspekten.

Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Aktion des Bildungsministeriums mit dem Europarat und der EU. Alle ausgezeichneten Schulen finden sich auf
http://www.europa-macht-schule.at oder
http://www.OKS.at.

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ÖKS Österreichischer Kultur-Service
Stiftgasse 6, 1070 Wien
Tel.: 01/523 57 81-18 Fax: 01/523 89 33
Sirikit.Amann@OKS.at
Internet: http://www.OKS.at , http://www.europa-macht-schule.at

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Tel.: 01/523 57 81-14, Fax: 01/523 89 33
Ursula.Hilmar@OKS.at
Internet: http://www.OKS.at

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