BMSG: Immer mehr Frauen aus Behindertenmilliarde gefördert

Anteil der aus Behindertenmilliarde geförderten Frauen steigt auch 2002

Wien (BMSG/OTS) - Anlässlich eines Besuches von Bundeskanzler
Dr. Wolfgang Schüssel, Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer, Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein und Sozialminister Mag. Herbert Haupt bei "Online" - einem Betrieb, der seit 2001 erfolgreich mehrere Projekte im Rahmen der "Behindertenmilliarde" realisiert -kann eine positive Bilanz über deren Umsetzung in der Praxis gezogen werden. Die Behindertenmilliarde ist heute auch Thema im Ministerrat. ****

Bereits im Vorjahr habe man weitaus mehr behinderte Menschen am Arbeitsmarkt integrieren können als erwartet, so Haupt, besonders deutlich konnte der Anteil der Frauen angehoben werden. Mit einem geplanten Frauenanteil von über 46% versucht man heuer, das positive Ergebnis des Vorjahres noch zu übertreffen. Minister Haupt: "Frauen mit Behinderung haben es in unserer Gesellschaft doppelt schwer -einerseits müssen sie sich den selben Herausforderungen stellen, wie sie jede andere Frau tagtäglich zu meistern hat, andererseits erleben sie sehr oft Diskriminierung auf Grund ihrer Behinderung." Gerade als Frauenminister freue er sich daher besonders über die steigende Zahl jener Frauen, die von der Behindertenmilliarde profitieren, so Haupt.

Die Behindertenmilliarde ist eine äußerst erfolgreiche Beschäftigtenoffensive der Bundesregierung zur Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt. 2001 konnten insgesamt 8.495 Personen aus Mitteln der Behindertenmilliarde gefördert werden, 3.170 neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung wurden geschaffen. Insgesamt 2.248 Personen - vor allem Jugendliche -konnten erfolgreich an den Arbeitsmarkt herangeführt bzw. vermittelt werden. Der aktuelle Planungs- und Umsetzungsstand der Beschäftigungsoffensive für das Jahr 2002 sieht vor, dass heuer bis zu 10.000 Personen von den Förderungen in Genuss kommen werden.

Als Schulungsunternehmen mit Schwerpunkt EDV und Neue Technologien bietet der Betrieb "Online" spezielle Schulungs- und Integrationsmaßnahmen für hörbehinderte Menschen an. Online zeichnet sich durch einen hohen Innovationsgehalt seiner Maßnahmen aus, die zu konstant hohen Integrationserfolgen am Arbeitsmarkt führen. Vorgestellt wurde heute unter anderem das Projekt "e_QUALIZENT", ein Qualifikationsprojekt für gehörlose und schwerhörige Menschen. Dieses durch die Mittel der Behindertenmilliarde modernst ausgestattete Qualifikationszentrum ist das erste dieser Art in Europa. (Schluss) bxf

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