Gleichenfeier ZRS Zentrum Rennweg / Wien III

Wien (OTS) - Am 18. Juni 2002 findet auf der Baustelle des ZRS, über der Schnellbahnstation "Rennweg" die Gleichenfeier des Projektes Zentrum Rennweg statt. Die Strabag Projektentwicklung errichtet auf der Überplattung der Gleisanlagen ein Bürohaus mit Geschäftspassage, welches im März 2003 eröffnet wird. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger wird neben dem Vorstand der STRABAG AG eine Ansprache halten. Schon im Vorfeld drückte BV Hohenberger seine Freude über das Projekt aus: "Ich freue mich, daß auf diesem wichtigen Verkehrsknoten mit einer Frequenz von 17.000 Personen/Tag, endlich eine moderne Schnellbahnstation mit Einkaufsmöglichkeiten entsteht, die das gesamte Gebiet aufwertet."

Projekt

Im Zuge des Ausbaus der Flughafen-Schnellbahn S7 erhält die Station "Rennweg" ein vollkommen neues Gesicht. Bis Anfang des Jahres 2003 werden auf der Überplattung der Gleisanlagen eine Geschäftspassage und ein modern ausgestattetes Bürohaus entstehen und die Infrastruktur eines urbanen Verkehrsknotens bereitstellen. Der Überbauung vorgelagert, wird unter der Erde zwischen der Bahntrasse und der Ungargasse eine Garage mit 180 PKW-Stellplätzen gebaut. Genau darüber wird die zuvor bestehende Grünanlage in Zusammenarbeit mit dem Stadtgartenamt zu einem attraktiven Park umgestaltet.

Das Bauvorhaben besteht aus zwei Teilen: An Stelle des alten Stationsgebäudes wird an der Kreuzung Rennweg/Ungargasse ein Rundturm mit vier Geschossen errichtet. Daran anschließend erstreckt sich das Hauptgebäude bis kurz vor dem Reitschulsteg. Dieses verfügt im vorderen Bereich über sechs und im rückwärtigen Teil über vier Geschosse.

Im Erdgeschoss mit ca. 2.800 m2 Nutzfläche befindet sich die Geschäftspassage, in der auch der Abgang zur Schnellbahnhaltestelle untergebracht ist. Neben Geschäften werden im Erdgeschoss auch Gastronomiebetriebe angesiedelt. In den Obergeschossen werden ca. 13.500 m2 Büroflächen entstehen, welche im 4. Obergeschoss und im Dachgeschoss über zusätzlich ca. 750 m2 Terrassen verfügen.

Die über das Gebäude hinausragende Überplattung der Schnellbahntrasse in Richtung Reitschulsteg wird begrünt. In diesem Bereich gibt es einen zweiten Abgang zur Schnellbahnstation. Über den Aufgang von der Rechten Bahngasse und den Arkadengang entlang des Gebäudes wird eine behindertengerechte Fußgängerverbindung des Botschaftsviertels mit der Ungargasse geschaffen.

Bei der Überplattung wurden modernste Verfahren angewendet, die eine optimale Abschirmung der Geschäfts- und Bürobereiche vom Bahnverkehr im "Keller" des Gebäudes gewährleisten. Um Erschütterungs- und Körperschallimmissionen auszuschließen, sieht das statische Konzept des Hochbaus zusätzliche Versteifungen vor, u. a. eine höhere Dimensionierung der Deckenstärken. Außerdem ruht die gesamte Konstruktion auf besonders tiefen Spezialfundamenten. Die Ausführung eines Masse-Feder Systems im Bereich des Gleiskörpers sorgt darfür, daß sich der Bahnverkehr auf einer "Flüsterstrecke" bewegt. Überdies bilden miteinander verschweißte und geerdete Bewehrungsgitter einen faradayschen Käfig, der das Gebäude auch vor elektrischen Feldern zuverlässig schützt.

Ausstattung

Eine dem letzten Stand der Technik entsprechende Ausstattung der Büroflächen mit z.B. Doppelböden ermöglicht eine flexible Raumeinteilung in Einzel- und/oder Großraumbüros. Die Flexibilität der Büroflächen wird zusätzlich durch teilweise erhöhte Deckenlasten und Raumhöhen erweitert.

Die Kühlung des Bürohauses über Kühlsegel sowie öffenbare Fenster und Aussenjalousien garantieren ein individuelles und behagliches Raumklima an jedem Arbeitsplatz. Die Erschließung mit regelmäßig angeordneten Stiegenhäusern und Aufzügen garantiert kurze Verbindungswege innerhalb des Gebäudes und ermöglicht eine Unterteilung einzelner Mieteinheiten ab 200 m2.

Lage

Der Standort liegt inmitten eines gemischten Baugebietes. Die Gebäude der näheren Umgebung dienen sowohl der Wohn-, Büro-, Geschäfts- und gewerblichen Nutzung. Unmittelbar neben dem Projekt befindet sich das Renaissance Penta Vienna Hotel, in dem für mögliche Geschäftspartner erstklassige Zimmer zur Verfügung stehen bzw. bei Bedarf auch Geschäftsessen und Tagungen veranstaltet werden können.

Charakteristisch für die Lage des Projektes ist vor allem die ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Über den Rennweg erreicht man sowohl die Innenstadt als auch die Autobahn in nur wenigen Minuten. Neben der Flughafenschnellbahn (S7) verlaufen auch die S-Bahn-Linien S1, S2, S3 und S15 durch die Station "Rennweg". In nur einer Minute erreicht man z.B. die U3/U4-Station "Wien-Mitte". Darüber hinaus verkehrt in der Ungargasse die Straßenbahnlinie O und am Rennweg die Straßenbahnlinie 71 sowie die Autobuslinie 77A. Alle diese Linien haben ihre Station direkt vor dem neuen Gebäude.

Projektkennzahlen

Nutzfläche gesamt: 16.251 m2
davon Geschäfte: 2.786 m2
Büros: 13.464 m2

Geschosse: Erdgeschoss und 5 Obergeschosse
Tiefgarage: 180 PKW-Abstellplätze in 4 Tiefgeschossen Fertigstellung: März 2003
Projektvolumen: ca. Euro 39,5 Mio

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Ernst Kovacs
Prokurist
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