Haupt: 30 Jahre Schulbuchaktion im Dienste der Bildung von jungen Menschen

Besondere Förderung von Schüler/innen mit Behinderung

Wien (BMSG/OTS) - "30 Jahre Schulbuchaktion ist ein Grund zum Feiern." Mit diesen Worte gratulierte Jugendminister Mag. Herbert Haupt all jenen, die sich rund um die Schulbuchaktion Meriten erworben haben, Pädagogen/innen, Eltern, Schulbuchverlagen und auch den Schülern/innen.

Seit Beginn vor 30 Jahren sei die Schulbuchaktion von 2 Zielen getragen gewesen. Einerseits, um dem Bildungsauftrag gerecht zu werden, möglichst gute Unterrichtsmittel für die Schüler/innen bereitzustellen und andererseits, um die Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe bestmöglich zu unterstützen und sie dabei wirtschaftlich zu entlasten, bekräftigte Haupt.

Die Schulbücher werden weitgehend kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Mittel dafür bringt das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) auf. Ein bescheidener Selbstbehalt dient der Mittelaufbringung für neue, innovative Unterrichtsmaterialien, wie CD-ROM´s, Sprachkassetten, Lernspiele etc.

Für ihn als Jugendminister sei es besonders wichtig, dass die Schulbücher am Ende des Schuljahres nicht im Müllcontainer verschwinden, sondern wiederverwendet würden. "Viele Schulbücher sind treue Begleiter für das Leben und werden auch noch viele Jahre nach der Schulzeit gerne in die Hand genommen". Andererseits hätten auch die Schulen Interesse, gut erhaltene Schulbücher ihren Schülern/innen bei Bedarf anzubieten", betonte der Jugendminister, der hier die "Nachhaltigkeit vor Verschwendung" als ein Anliegen bezeichnet.

Schüler/innen mit Behinderung profitieren von Schulbuchaktion

"Schüler/innen mit Behinderung profitieren von der Schulbuchaktion ganz besonders." Dies sei ihm immer wichtig gewesen, denn hier zeige sich, was Chancengleichheit wert sei. Vor allem sehgeschädigte und blinde Schüler/innen erhielten im Rahmen der Schulbuchaktion die notwendigen Hilfsmittel. "Vielen Kindern mit Behinderung wird hier ein ganz normales Schülerleben ermöglicht, das in nicht wenigen Fällen sogar bis zur Hochschulreife führt", unterstreicht der Jugendminister die Sinnhaftigkeit der Schulbuchaktion.

Im Kontext der vielen österreichischen Familienleistungen nehme die Schulbuchaktion eine zentrale Position ein. Er werde deshalb alles tun, um der Schulbuchaktion eine "erfolgreiche Zukunft" zu ermöglichen, so Haupt abschließend.
(Schluss) bxf

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