Swoboda nach Tschechien-Wahl: Bei Koalitionsbildung auf Pro-EU-Orientierung achten

Wien (SK) "Es ist erfreulich, dass die Sozialdemokraten sich als stärkste Kraft in der Tschechischen Republik behaupten konnten und die nationalistischen Töne von Vaclav Klaus sich nicht durchgesetzt haben. Nun kommt es darauf an, dass bei der schwierigen Koalitionsbildung auf eine eindeutige Pro-EU-Orientierung geachtet wird", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament Hannes Swoboda Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Es sei nun zu erwarten, dass der "nationalistische Wettbewerb, wer die schärfsten Formulierungen zu den Benes-Dekreten findet", ein Ende habe, stellte Swoboda klar. ****

Auf beiden Seiten - auf jener der EU als auch auf der der tschechischen Republik - sollten nun "mit Vernunft und Augenmaß die Benes-Dekrete beurteilt werden". Es gehe nicht um eine "Aufhebung historischer Tatbestände", es gehe um ein gemeinsames Bekenntnis zu einem "zukünftigen Europa", schloss Swoboda. (Schluss) ml/mm

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