Kräuter unterstützt SP-Salzburg: Öffnung der Forststraßen für Radler höchst an der Zeit

Wien (SK) "Ich halte die Initiative der SPÖ Salzburg zur Öffnung der Forstraßen für alle Radler für sehr begrüßenswert. Es gibt keinen Grund, Mountainbiker weiterhin von Forststraßen auszusperren", erklärte SPÖ-Abgeordneter Günther Kräuter am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Kräuter erinnerte an seinen parlamentarischen Antrag zu diesem Thema: "Ein beschlussfertiger Antrag liegt dem Nationalrat vor", so Kräuter, "ÖVP und FPÖ sollen endlich über ihren Schatten springen und die von zahllosen Mountainbikern zu Recht geforderte und von Experten für richtig befundene Öffnung der Forstwege nicht länger verzögern". ****

Kräuter erklärte, dass mindestens drei Millionen Österreicher regelmäßig ein Rad benützen, mehr als eine Million Radfahrer besitzen ein Mountainbike, wovon wiederum rund 50 Prozent ihr Bike auf Forststraßen benutzen wollen. Derzeit dürfen aber weit mehr als hunderttausend Kilometer an Forststraßen von Freizeitradlern nicht befahren werden. "Da dies im Gegensatz zu Österreich etwa in Bayern, der Schweiz, Südtirol, Italien, Frankreich und Liechtenstein erlaubt ist, steht die heimische Tourismuswirtschaft vor einem ernsten Problem", so Kräuter.

Der SPÖ-Abgeordnete machte auf einen weiteren Aspekt im Zusammenhang mit der notwendigen Öffnung der Forststraßen aufmerksam:
"Auf der einen Seite werden dem Steuerzahler zig-Millionen Euro für die Errichtung und Erhaltung von Forstwegen unfreiwillig aus der Tasche gezogen, auf der anderen Seite wird Radfahrern die Benützung von Forststraßen verwehrt, auf denen Schwerfahrzeuge und Jagdlimousinen fahrberechtigt sind." (Schluss) se

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