Gehobene Hotellerie: Umsatzstagnation in den Monaten April und Mai

Wien (BMWA/OTS) - Die hochgerechneten Erhebungsresultate bei Betrieben der gehobenen Hotellerie (3-, 4- und 5- Stern-Betriebe) ergaben für die Monate April und Mai 2002 eine Umsatzstagnation, welche sowohl für die 4- und 5-Stern- als auch für die 3-Stern Betriebe gilt. Basierend auf Unternehmerangaben erreichten die Umsätze der gehobenen Hotellerie in den beiden Monaten ein Volumen von rund 0,55 Milliarden Euro. ****

Die Ursachen für die insgesamt schwache Entwicklung sind weitgehend kalenderbedingt: So bewirkten Feiertagsverschiebungen einen starken Rückgang der Aprilwerte (Osterverschiebung), der durch ausgezeichnete Maiergebnisse (Verschiebung der Maifeiertage) ausgeglichen wurde. Die kurzfristigen Umsatzerwartungen der Unternehmer waren erwartungsgemäß eher vorsichtig und reflektierten im wesentlichen eine Umsatzstagnation.

Für die laufende Sommersaison 2002 kann in Bezug auf die gesamten Tourismusausgaben (inkl. Verpflegung und aller Nebenausgaben) ein Zuwachs von 3% erreicht werden.

Die Umsatzniveaus der Erhebung sind mit den touristischen Gesamtumsätzen nicht vergleichbar, wogegen die erhobene Entwicklung ein wichtiger Indikator für den Trend der Gesamtumsätze ist. Nach groben Schätzungen dürften die Umsätze in der gehobenen Hotellerie etwa 30% bis 40% der Gesamtumsätze abdecken. Denn die touristischen Gesamtumsätze beinhalten nicht nur die Ausgaben von Touristen in allen Unterkünften und Gaststätten, sondern auch die Ausgaben für Shopping, Transport, Kultur, Sport, Unterhaltung und diverse Dienstleistungen.

Die Erhebung wurde vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit durchgeführt.

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