Michalitsch: Übernahme des Krankenhauses Baden als Beispiel für St. Pölten

St. Pöltner Bürger müssen weiterhin mit Gebührenerhöhungen rechnen

St. Pölten (NÖI) - Die Übernahme des Krankenhauses Baden durch das Land Niederösterreich sollte dem St. Pöltner Bürgermeister ein Beispiel sein, wie die Bevölkerung einer Stadt finanziell entlastet werden kann. So erspart sich Baden künftig Budgetbelastungen von jährlich rund 5 Millionen Euro während St. Pölten das Übernahmeangebot des Landes trotz einer möglichen Ersparnis von 11,7 Millionen Euro nicht annimmt. Die Bürger der Stadt müssen aufgrund der angespannten Budgetsituation wie auch in der Vergangenheit vielmehr mit weiteren Gebührenerhöhungen rechnen um das Krankenhaus weiter finanzieren zu können, so LAbg. Martin Michalitsch. ****

Eine Einzelübernahme des Krankenhauses Baden war für das Land nur möglich, da durch die Nähe zum Landeskrankenhaus Mödling Synergien genutzt werden können und eine wirtschaftliche sowie medizinische Verbesserung durch den Zusammenschluss möglich ist. St. Pölten hat als Schwerpunktkrankenhaus eine überregionale Bedeutung und damit weit bessere Voraussetzungen zur Übernahme durch das Land. Die Entlastung der Gemeinde und der Einwohner hat beim St. Pöltner Bürgermeister offenbar keine Priorität, stellt Michalitsch fest.

Die Stadt blockiert weiterhin ein niederösterreichweites Konzept zur Lösung der Krankenanstaltenproblematik und erkennt auch nicht die Chance, die sich durch eine möglichst rasche Annahme des Angebotes ergibt. Vielmehr blockiert St. Pölten mit Unterstützung von Gesundheitslandesrätin Onodi die Neuordnung des Gesundheitswesens zum Wohl der Patienten, betont Michalitsch.

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