ERINNERUNG: Eisenbahner kritisieren FPÖVP-Anschlag auf das Sozialsystem

Morgen, Dienstag Pressekonferenz der GdE zu den negativen Folgen der 60. ASVG-Novelle

Wien (GdE/ÖGB). Die Eisenbahnergewerkschaft kritisiert die 60. ASVG-Novelle, mit der die Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen (VA) in den Ausgleichsfonds der Krankenversicherungsträger eingegliedert werden soll. Damit müsste die VA ab dem Jahre 2003 jährlich 13,2 Millionen Euro (181 Millionen Schilling) in diesen Ausgleichsfonds einzahlen.++++

Die Eisenbahnergewerkschaft lehnt diesen von der Bundesregierung geplanten Anschlag auf die wirtschaftliche Eigenständigkeit der VA und auf das Sozialsystem in seiner Gesamtheit ab und wird mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln einen solchen Angriff auf die medizinische und sozialrechtliche Betreuung ihrer Mitglieder und deren Angehörigen verhindern. Unter anderem ist auch eine Befassung der Höchstgerichte in Aussicht genommen.

MORGEN, DIENSTAG GdE-PRESSEKONFERENZ

Der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, der Obmann der Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen (VA), Zentralsekretär Johann Goger und gschf. Zentralsekretär Norbert Bacher werden die negativen Auswirkungen der 60. ASVG-Novelle auf die VA morgen, Dienstag (18. Juni 2002) in einer Pressekonferenz im Detail darlegen.

Pressekonferenz am 18. Juni 2002 um 10.30 Uhr
in der Gewerkschaft der Eisenbahner,
Margaretenstraße 166, 1050 Wien,
Großer Sitzungssaal.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

ÖGB, 17. Juni 2002

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Sylvia Reiss, Telefon: 01/546 41/411
Walter Kratzer, Telefon: 0664/61 45 765

Eisenbahnergewerkschaft/Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB