Schüssel (1): Stark sind wir dort, wo wir an einem Strang ziehen

ÖVP-Bundesparteiobmann sieht Chancen für Volkspartei in den Städten

Wien, 15. 06. 2002 - "Du hast Akzente gesetzt, Du hast sehr viel getan, um Entwicklungen in Wien voranzutreiben", sagte heute, Samstag, ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel. "Du hast Akzente gesetzt bei der Bürgermitsprache bei Großprojekten, die ihresgleichen suchen. Das ist gelebte Bürgerdemokratie", dankte Schüssel dem scheidenden Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Dr. Bernhard Görg.

Volle Unterstützung erteilte der Bundeskanzler dem designierten Wiener Parteiobmann Alfred Finz. "Ich hoffe, dass Alfred Finz gewählt wird und dass er einen klaren Auftrag und Vertrauensvorschuss bekommt", so der Kanzler. Der Finanzstaatssekretär stelle im Finanzministerium eine starke Stütze dar und zeichne maßgeblich für die Gesundung der Staatsfinanzein verantwortlich. "Das Ziel "keine Schulden mehr" ist mindestens so sehr Alfred Finz‘ Werk wie Karl Heinz Grassers.", betonte der Bundeskanzler.

"Viktor Klima hat das Ende der Stempelmarken plakatiert. Als ich Bundeskanzler wurde, hat es sie noch immer gegeben. Erst mit Alfred Finz ist die Modernisierung eine Realität geworden", betonte Schüssel und fügte hinzu: "Der Mann ist qualifiziert, keine Frage!"

"Wie können wir das auf die Waage bringen, wie können wir möglichst viele Menschen überzeugen?". In jenen Städten, in denen die Partei geschlossen hinter ihrem Vorsitzenden stehe, sei die ÖVP sehr erfolgreich. Dies zeigten die Beispiel von Innsbruck, Bregenz und Klagenfurt, in denen die ÖVP den Bürgermeister stelle. In Linz stehe ein Wechsel zu einem ÖVP-Bürgermeister bevor. Und in Graz, dank Stadtrat Sigi Nagl im Jahr 2003 europäische Kulturhauptstadt, werde der junge Stadtrat im nächsten Frühjahr als Bürgermeisterkandidat auf dem Prüfstand stehen. "Stark sind wir dort, wo wir an einem Strang ziehen!", ist für Schüssel klar.

"Wichtig sind die Senioren und die Jungen, die Frauen und die Männer, die Arbeitnehmern und die Wirtschaft, aber das gemeinsame Dach ‚Wiener ÖVP‘ ist wichtiger als die Teile. Das gilt auch für die Bezirke: Das Ganze ist wichtiger als die Teile!" Schließlich forderte Schüssel auch den Mut, der mit absoluter Mehrheit regierenden Wiener SPÖ die Stirn zu bieten. "Wir müssen der Absoluten entgegentreten. Der wirkliche Gegner ist die absolute Macht der Roten!" so der Kanzler.

"Wir müssen uns die Frage stellen: Wird wirklich alles getan? Wien liegt mitten im Zentrum zwischen Preßburg, Budapest, Prag, Brünn -bis hinunter nach Marburg ist das alles ein Gebiet", so Schüssel. Und aus dieser zentralen Lage könne eigentlich viel für die Bundeshauptstadt herausgeholt werden.

Es wäre schön, würde die Wiener Politik in den Bereichen Kulturpolitik, Wirtschaftspolitik und Finanzpolitik von der Volkspartei mehr gestaltet werden. Schüssel stellte die Frage: " Wird der Kulturstandort wirklich so gefördert wie zu Zeiten eines Peter Marboe? Ich sage: Hier steht der wirkliche Kulturstadtrat, Peter!"

(Forts.)I

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