Finz (1): Ja zur Partei, Ja zum Obmann, Ja zu Wien

Bekenntnis zu Wien und Kritik an SP-Teuerungswelle

Wien, 15.06.2002 - "Ich möchte euer Parteiobmann werden", rief der designierte Landesparteiobmann Alfred Finz den knapp tausend Funktionären unter großem Beifall am 30. ordentlichen Landesparteitag der ÖVP Wien zu. Er habe der Wahlvorschlagskommission sein "Ja" gegeben sowie dem Landesparteivorstand, als dieser ihn gefragt habe. Er habe dies zu einem Zeitpunkt zugesagt, als einige ihm rieten, nicht der erste zu sein. Doch er selbst sei felsenfest davon überzeugt, dass - wenn man der inneren Überzeugung folgt - sich richtig entscheidet und dann auch nicht zuwarten solle. Heute sei der Tag für ein klares "Ja", so Finz wörtlich. Er formulierte zwei Botschaften , die vom Landesparteitag hinausgetragen werden sollten. "Die ÖVP Wien ist eine geschlossene, starke Partei", rief er den anwesenden Delegierten und Medienvertreter zu. ****

"Wenn die Wiener Volkspartei geschlossen und eindeutig hinter ihrer Führung steht, dann können wir Erfolg haben. Darum bitte ich Euch um eine eindeutige und starke Antwort", so Finz an die Anwesenden.

Finz für Abfangjäger

Finz betonte, wie sehr er Wien schätze und liebe. Das Wiener Stadtbild als positive Mischung aus Neu- und Altbauten, das Kulturleben , die hohe Lebensqualität, die von Beislkultur bis zur Gesundheitsversorgung vieles umfasse, machten Wien zu einem begehrten Lebensort. Im Zusammenhang mit dem Thema Sicherheit in der Stadt sprach sich Finz für ein europäisches Sicherheitssystem aus: "Es ist notwendig, dass Österreich zur eigenen Verteidigung ordentliches Gerät anschafft. Deshalb sage ich "JA" zum Regierungsbeschluß, die Abfangjäger anzuschaffen", so Finz..

Eben weil er Wien so schätze, sehe er aber auch "die Schwächen in dieser Stadt - Schwächen, die beseitigt gehörten bzw. deren Behebung schon längst hätte in Angriff genommen werden müssen". Er führte als Beispiele die Verkehrsproblematik mit einer überlasteten Südosttangente an und erinnerte an die Aufregungen rund um die Fahrbahnverengung bei der Rossauer Lände, die zum Verkehrsinfarkt in diesem Bezirk geführt hätten und nach zwei Wochen wieder rückgängig gemacht worden wären. Er dankte dem Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl für seinen Einsatz, der letztendlich zu dieser Rücknahme geführt habe. "Damit sind der Stadt und uns allen unnötige Kosten entstanden, weil auf eine vernünftige Partei wie die Wiener ÖVP nicht gehört wurde", resümierte Finz in Richtung Stadtregierung.

Als weiteres Beispiel nannte Finz das Problem der sterbenden Einkaufsstraßen zugunsten von Einkaufszentren am Stadtrand. Er richtete seinen Dank an den Präsidenten der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Nettig, für seinen Einsatz um den Wirtschaftsstandort Wien. Zur Kostenexplosion bei den Gemeindegebühren meinte er: "Die Wiener SPÖ wirft dem Bund Teuerungen vor - und die SPÖ selbst erhöht in Wien die Gebühren von Müll, Strom und Fahrscheinen dramatisch."

(Forts.)

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