Erstaufführung des ORF-geförderten Films "Das Geheimnis der Sherpa" im Apollo-Kino

Wien (OTS) - Im Wiener Apollo-Kino fand gestern, Freitag, dem 14. Juni 2002, die Erstaufführung des Films "Das Geheimnis der Sherpa" statt. Für die Dokumentation, eine Produktion von Michael Wolkensteins Arabella Film, entstanden mit Unterstützung von ORF (Film/Fernsehabkommen) und ÖFI, begleitete ein österreichisches Filmteam um Drehbuchautorin und Regisseurin Gertrude Reinisch und Kameramann Franz Riess zwei Sherpa-Studentinnen auf ihrer langen Reise zu ihrem Volksstamm. Unter abenteuerlichsten Bedingungen drehten sie in Gegenden, die bisher noch kein Fremder betreten hatte, die ersten Szenen, die jemals in dieser isolierten Region gefilmt wurden. Die Musik zu dem Film über die "Menschen aus dem Osten" - so die deutsche Übersetzung des Wortes Sherpa - komponierte Hubert von Goisern.

Zum Inhalt: Pema und Dikki leben und studieren in Katmandu. Beide sind Sherpa, Angehörige eines Volksstammes, der einst in Osttibet lebte. Vor etwa 500 Jahren wanderten die Vorfahren der beiden jungen Frauen über die vergletscherten Himalajapässe nach Nepal und siedelten sich am Fuße des Mount Everest an. Die Beweggründe dafür sind nicht überliefert. Denn Sherpa ist eine Sprache ohne Schrift. Die beiden Studentinnen machen sich auf den Weg in das in 4.000 Meter Höhe am Fuße des Mount Everest gelegene Hauptsiedlungsgebiet der Sherpa, um das Geheimnis ihrer Vorfahren zu ergründen! Denn, so Dikki und Pema: "Unsere Vergangenheit wird ausgelöscht. Nur in den Klöstern gibt es Aufzeichnungen über unsere Geschichte, in tibetischer Schrift ..."

Die Geschichten dieser Dokumentation wurden von den Sherpa selbst ausgewählt und erzählt bzw. nachgespielt. Sie repräsentieren das gegenwärtige Leben und vermitteln berührende Eindrücke der Mentalität der Sherpa.

Rückfragen & Kontakt:

ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
(01) 87878 - DW 13857
http://tv.orf.at
http://kundendienst.orf.at

Rücksprachehinweis:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK/GOK