Vladyka: Drohende Einsparungen könnten das "Aus" für Wallensteinkaserne bedeuten

Kasernenstandort Götzendorf wird sukzessive verkleinert und verliert an Wertigkeit

St. Pölten, (SPI) - Die Wallensteinkaserne soll wieder einmal zur Zielscheibe umfassender Einsparungsmaßnahmen werden. Schon im Jahre 1998 wurde in dieser Kaserne die 9. Panzergrenadierbrigade am Standort Götzendorf abgezogen - betroffen waren damals rund 280 Bedienstete. Nachdem Götzendorf allerdings durch die Nähe zum Flughafen Wien-Schwechat als Standort profitiert, wurde in weiterer Folge das Kommando für internationale Einsätze in Götzendorf angesiedelt. Durch Umstrukturierungsmaßnahmen wird nun dieses Kommando von Götzendorf nach Graz verlegt. "Das bedeutet, dass die Garnison Götzendorf sukzessive verkleinert wird und an als strategische Einrichtung an Wertigkeit verliert", kritisiert die LAbg. Christa Vladyka.****

Die Garnison Götzendorf soll nun in Zukunft nur mehr als eine "Zentrum für Einsatzvorbereitungen" mit 135 anstatt wie bisher 150 Personen dienen. Dafür gibt es eine Zusage bis 2004. "Diese Zusage jedoch ist keine Garantie für eine Standortabsicherung - viel mehr muss auf Grund der Einsparungstendenzen und der schrittweisen Verlegung einzelner Teile hin zu anderen Kasernen angenommen werden, dass die Zusage nichts anderes als der Versuch ist, eine kurzfristige Beruhigung herbeizuführen. Weitere Einsparungen oder die langfristige Zerschlagung der Garnison hätte auch für die gesamte Region fatale Auswirkungen. Die logische Konsequenz wäre ein regionaler Kaufkraftverlust aber auch die Gefährdung zahlreicher Arbeitsplätze, nachdem von der Kaserne auch einige zahlreiche Betriebe profitieren. Ich fordere deshalb die Verantwortlichen des Bundes auf, sich für den Fortbestand des Kasernenstandortes Götzendorf stark zu machen, um die Interessen einer niederösterreichischen Grenzregion zu wahren" so Vladyka.
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