LSth. Gorbach: Wasserwirtschaft im Ländle ist effizient

Eröffnung des größten Hochbehälters im Lande

Dornbirn (VLK) - Die Wasserversorgung in Vorarlberg, die
mit wenigen Ausnahmen in Händen der Gemeinden bzw. der Wasserverbände - also öffentlich - ist, wird
verantwortungs- und kostenbewusst gehandhabt. Das
bekräftigte Landesstatthalter Hubert Gorbach heute,
Freitag, anlässlich der Eröffnung des Hochbehälters "Bick"
in Dornbirn. ****

Gorbach erinnerte daran, "dass hinter unserer
gesicherten Trinkwasserversorgung enorme finanzielle
Aufwendungen stehen - für die Gewinnung, den Transport und,
nicht zu vergessen, letztlich nach dem Gebrauch auch für
die geordnete Entsorgung des Abwassers". So wurden in den
letzten drei Jahren 150 Millionen Euro in Wasserprojekte
des Landes investiert.

Nachdem es sich in Vorarlbergs Wasserwirtschaft im
Regelfall um jeweils kleine Einheiten handelt, sollte laut
Gorbach "zumindest einmal angedacht werden, größere
Strukturen zu schaffen, die durch die Ausnützung von
Synergien noch günstiger und effizienter, aber ohne Qualitätsverlust arbeiten können". Welche Form bzw. welches
Modell dabei zum Einsatz kommen sollte, werde zu prüfen und sorgfältig abzuwägen sein.

Für eine allfällige Einbindung privater Partner im
Bereich der Wasserversorgung gebe es verschiedene
Möglichkeiten. "Privatisierungen - wenn solche Überlegungen angestellt werden - müssen aber mit Maß und Ziel und in
einem solchen Rahmen erfolgen, dass die Vorarlberger
Bedürfnisse und Interessen gesichert und gewahrt bleiben",
gab Gorbach zu bedenken.

Der Hochbehälter "Bick" ist mit 9.360 Kubikmetern der
größte im Lande, das Projekt schlägt mit Kosten von rund
sechs Millionen Euro zu Buche.
(gw/dw,nvl)

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