Universitätsreform: Industrie lobt konstruktiven Dialog der Rektoren

Jahrhundertwerk der Universitätspolitik nicht an Detailfragen scheitern lassen - Rechtzeitig Vorbereitungen für die Umsetzung treffen

Wien (PdI) "Die intensive und verantwortungsbewusst geführte Diskussion zeigt Wirkung und ebnet den Reformpfad," so Dr. Gerhard Riemer, Bereichsleiter der IV für Bildung, Innovation und Forschung, der die kritische, konstruktive Rolle reformbereiter Kräfte wie die österreichischen Rektoren ausdrücklich begrüßt. Argumente, wie die internationale Entwicklung, die zunehmend steigenden Anforderungen an Wissenschaft und Forschung und die Notwendigkeit, Österreichs Universitäten wieder an die Spitze Europas zu bringen, zeigen Wirkung. Viele begründete Argumente der Universitätsvertreter, insbesondere der Rektoren haben bereits im Ministerratsbeschluss Eingang gefunden und waren Voraussetzung und Basis für die grundsätzliche Zustimmung der Rektorenkonferenz.

Die Industrie geht davon aus, dass das Gelingen dieser Reform wichtiger ist als jede Klärung von Details, dass letzte Anpassungen im parlamentarischen Raum noch möglich sind und dass das neue Universitätsgesetz 2002 wie geplant Mitte Juli im Parlament beschlossen wird.

Es ist gelungen, eine wirkungsvolle und strategische Gestaltung des Universitätsrates an konstruktive Wünsche ebenso anzugleichen, wie die Gestaltungsmöglichkeiten des Senates im Rahmen einer neuen Universitätsstruktur. Auch die Stellung der a.o. Universitätsprofessoren und Dozenten, die für die breite Umsetzung der Reform eine wichtige Rolle spielen werden, ist im Großen und Ganzen gesichert.

Die Spezialfrage der Neugestaltung der Medizinischen Universitäten darf kein Anlass sein, die Jahrhundertreform zu gefährden. Wie bei allen großen Reformwerken wird eine spätere Anpassung der Bestimmung aufgrund gemachter Erfahrungen notwendig sein.

Riemer appelliert jedoch an alle Verantwortlichen in Politik, Wissenschaft und Forschung, heute schon jene Bereiche zu definieren und Vorschläge zu erarbeiten, die für die Umsetzung der Reform entscheidend sind. So etwa wird es notwendig sein, einen koordinierenden Wissenschaftsrat einzurichten und Vorbereitungen zu treffen, jene Verantwortlichen, die sich intensiv mit dem Hochschulmanagement zu befassen haben, für diese Aufgabe zu qualifizieren.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 711 35-2306
Fax: (++43-1) 711 35-2313
info@iv-newsroom.at
http://www.iv-net.atIV-Newsroom

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI/NPI