Lackner zu Kandlhofer: Plan eines dritten Stellvertreters im Hauptverband ist skandalös

Wien (SK) SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner kritisierte am Freitag heftig die in der heutigen Ausgabe des "Wirtschaftsblatt" kolportierten Pläne der ÖVP, dem Hauptverbandsvorsitzenden Josef Kandlhofer einen dritten Geschäftsführer zur Seite zu stellen. "Das ist skandalös", betonte Lackner. Es sei offensichtlich, dass es dafür nur zwei Erklärungen geben könne: Entweder sei Kandlhofer seinen Aufgaben nicht gewachsen, oder die Kanzlerpartei versuche sich erneut im Postenschacher. ****

Die Bilanz Kandlhofers sei bisher erschütternd, so Lackner. So sei von den versprochenen Strukturreformen nichts zu bemerken. Die Verhandlungen bezüglich der Einsparungen beim Pharmaziebereich gingen nicht weiter, der Verwaltungsapparat werde aber aufgebläht, die Gesprächsbasis fehle. "Das völlige Nicht-Einbinden der beiden anderen Geschäftsführer ist offenbar nicht untypisch für die Geschäftsgebarung Kandlhofers", bemerkte Lackner.

"Eine Aufstockung der Geschäftsführung auf möglicherweise bis zu fünf Personen, anstatt einer Geschäftsführung, die auf Kommunikation Bedacht nimmt, ist eine unerträgliche Verschleuderung der Finanzmittel der Versicherten, die nur den Personen in der ÖVP zugute kommt, die dadurch auf einen hochdotierten Versorgungsposten hoffen können", erklärte Lackner abschließend. (Schluss) up

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