Karriere-Schmiede Technikum Wien

Nachfrage größer als das Angebot - Mehr Flexibilität beim Einsatz der Finanzmittel notwendig

Wien (OTS) - Die FHS Technikum Wien präsentierte am 13. Juni ihre praxisorientierten Ausbildungsprojekte einer Delegation der Arbeiterkammer. AK-Präsident Herbert Tumpel und Technikum Wien Geschäftsführer Michael Würdinger diskutierten über Erfolg und Stolpersteine beim Ausbau des Bildungsangebots.

"Praxisorientierte Ausbildungen sind immer mehr im Kommen, schon jetzt ist die Nachfrage größer als das Angebot", meinte Dr. Fritz Schmöllebeck, akademischer Leiter an der FHS Technikum Wien. Besonders hohes Interesse ortet er an innovativen Studiengängen, die sich schnell und flexibel an die spezifischen Bedürfnisse der Industrie anpassen wie etwa die Studiengänge "Sports-Equipment Technology / Sportgerätetechnik" oder "Verkehrstechnologien / Transportsteuerungssysteme", die im Herbst starten. Auch die berufsbegleiteten FH-Studiengänge "Elektronik / Wirtschaft", "Produkttechnologie / -Wirtschaft" und "Elektronische Informationsdienste", stoßen auf reges Interesse. Der Frauenanteil liegt bei rund 10 Prozent - Tendenz steigend.

"Von Seiten des Gesetzgebers gab es wichtige Verbesserungen, unter anderem wurden die Zugangsberechtigungen gelockert", meinte Technikum-Wien-Geschäftsführer Dr. Michael Würdinger. Eine enorme Hürde stelle jedoch die rigide Vorgabe beim Einsatz der Finanzmittel dar. Derzeit werden die Studiengänge separat gefördert, d.h. die Nutzung von Budgets von weniger besuchten Studiengängen für solche mit sehr hohem Zulauf ist nicht möglich. "Um der Nachfrage nach FH-Studienplätzen besser entgegenkommen zu können, brauchen wir dringend mehr Flexibilität beim Einsatz der vorhandenen Finanzmittel", so Würdinger.

Auch die Arbeiterkammer, die am Entstehen der Fachhochschulen in Österreich maßgeblich beteiligt war, ist an ihrer Weiterentwicklung interessiert. AK- Präsident Herbert Tumpel : "Unsere wichtigsten Forderungen sind, dass die Fachhochschulen offen sind für berufstätige Studierende, für Studierende ohne Matura und für Frauen. Es freut mich, dass diese AK-Forderungen auch wesentliche Ziele des Technikums sind." Die Nachfrage nach Fachhochschul-Studienplätzen ist sehr hoch, das Angebot zu gering, stellt Tumpel fest. Daher fordert der AK Präsident österreichweit 1.000 neue FH-Studienplätze pro Jahr. "Fachhochschulen, die von den Studierenden gut angenommen werden, müssen ausgebaut werden", verlangt Tumpel.

Die FHS Technikum Wien (http://www.technikum-wien.at) ist eine der führenden technischen Fachhochschulen in Österreich. Den rund 1.200 Studierenden wird praxisrelevantes, zukunftsorientiertes Wissen vermittelt, wobei auf individuelle Entwicklungsmöglichkeiten der Studierenden besonders Rücksicht genommen wird. Durch die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft werden die Studenten optimal auf ihre Karriere vorbereitet. Primäres Ziel ist es, hochqualifizierte Techniker im Bereich neuer Technologien auszubilden und durch innovative Entwicklungen den Wirtschaftsstandort Wien auch in Zukunft zu sichern.

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