Waneck: Chipkarte bringt große Vorteile für Patienten

Krankenscheingebühr entfällt

Wien, (BMSG/STS) - "Als potenzielle Konsummanagerin outete sich heute die Bundesgeschäftsführein der SPÖ Doris Bures", bemerkte FP-Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck, der die SPÖ-Rechnung wonach 43 Euro weniger als 10 Euro sein sollen, nicht nachvollziehen kann. "Damit hat die SPÖ einmal mehr den Beweis erbracht, dass sie nur an der Verunsicherung der Patienten interessiert ist." *****

Neben der Rechenschwäche der Frau Bundesgeschäftsführerin, offenbart sich aber auch eine eklatante Leseschwäche, bemerkte Waneck. Zur Klarstellung betonte Waneck nochmals, dass das Jahresserviceentgelt in der Höhe von 10 Euro nur einmal zu bezahlen sei und nicht wie Bures behaupte jeweils beim Allgemeinmediziner, beim Facharzt und beim Zahnarzt. Dies, so Waneck weiter, sei jedoch bei der von der SPÖ eingeführten Krankenscheingebühr der Fall, die die Bundesregierung jetzt abschaffe.

Damit ergebe sich auch der Umstand, dass das nunmehrige Jahresservicentgelt zur Aktivierung der Chipkarte wesentlich billiger sei, als die alte Krankenscheingebühr. "Beim direkten Besuch von Allgemeinmediziner, Facharzt und Zahnarzt in einem Quartal mussten jeweils 3,6 Euro bezahlt werden", erinnerte Waneck. "Dies bedeutete für Patienten, die regelmäßig zum Arzt gehen müssen eine Maximalbelastung von 43 Euro pro Jahr. Mit Einführung der Chipkarte zahlen die Patienten nur mehr 10 Euro pro Jahr und dies auch nur wenn sie zum Arzt gehen", so Waneck.

Die österreichischen Patienten erfahren mit der Einführung der Chipkarte große Erleichterungen, betonte Waneck. "Die e-card bedeutet das Aus für rund 42 Millionen Krankenscheine jährlich, was nicht nur eine Verwaltungsvereinfachung, sondern auch für Versicherte einen leichteren Zugang zum Arzt bedeutet", betonte Waneck. "Für Ärzte und Mitarbeiter ist dann endlich Schluss mit der Zettelwirtschaft. Unternehmen, Sozialversicherung und das Arbeitsmarktservice müssen keine Krankenscheine mehr ausstellen, was eine enorme Verwaltungsvereinfachung bedeutet und viel Geld sparen wird", so Waneck. Die so erzielte Verwaltungseinsparung könne 1 zu 1 an die Patienten weitergegeben werden, so der Staatssekretär weiter.

Die versuchte Verunsicherung von Bures sei daher mehr als kontraproduktiv für die österreichischen Patienten und disqualifiziere die SPÖ für seriöse Gesundheitspolitik, schloss Waneck. (Schluss) mg bxf

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